Skunk-Mythos: Warum der Geruch von Cannabis nicht nur Terpene sind
Viele denken: Terpene = Geruch. Der Diesel/Käse/Skunk-Charakter kommt von flüchtigen Schwefelverbindungen, Genetik und Anbaubedingungen — und warum dieselbe Sorte woanders anders riecht.
Viele glauben: Terpene = Cannabis-Geruch. Myrcen, Linalool, Pinen auf der Packung — und man meint zu wissen, was einen erwartet. Der typische „Skunk“-, Diesel- oder Käse-Charakter kommt aber nicht von den Terpenen. Die Forschung zeigt: Das wiedererkennbare Aroma entsteht durch geringere flüchtige Verbindungen (u.a. schwefelhaltige), Genetik und Anbau- und Trocknungsbedingungen. Deshalb riecht dieselbe Sorte bei verschiedenen Erzeugern unterschiedlich.
Flüchtige Schwefelverbindungen (VSC) und Thiole (z.B. 3-Methyl-2-buten-1-thiol) sind maßgeblich für den Skunk-Charakter. Terpene liefern den Hintergrund (Zitrus, Kiefer, Lavendel); Diesel/Skunk/Käse kommen von Thiolen, Estern und anderen Minor-Volatilen. Die Konzentrationen steigen in der späten Blüte, erreichen beim Curing ein Maximum und können nach einer Woche Lagerung schon wieder sinken. Ein Genotyp ≠ ein Geruch: andere Farm, andere Trocknung und Curing → anderes Profil. Nicht nur auf „Terpen-%“ schauen, sondern auf Genetik, Anbau und Curing.
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Quick Answer
Skunk-Charakter entsteht durch VSC (Thiole, prenyliert) und Anbau/Curing; Terpene setzen den Gesamtbouquet.