Was ist THC?
Erfahren Sie, wie THC die Wirkungen von Cannabis beeinflusst, von der Wahrnehmungsveränderung bis zur Steigerung des Appetits.
TL;DR | Quick Summary
THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol)

Übersicht
Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) ist eines der Haupt-Cannabinoide, die natürlich in der Cannabis sativa L.-Pflanze vorkommen. Es interagiert hauptsächlich mit CB1-Rezeptoren im zentralen Nervensystem und beeinflusst Neurotransmittersysteme wie Dopamin, Glutamat und GABA. In der Pflanze liegt THC in seiner sauren Form, THCA (Tetrahydrocannabinolsäure), vor, die durch Erhitzen aktiv wird — ein Prozess, der als Decarboxylierung bekannt ist.
Wirkungen
Haftungsausschluss: Diese Informationen dienen nur zu Bildungs- und wissenschaftlichen Zwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und fördern keine Form des Konsums.
Psychologische
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Kann die Wahrnehmung von Zeit, Raum und sensorischen Eingaben verändern
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Kann einen Zustand der Konzentration oder des kognitiven Flows induzieren
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Hohe Aktivierung der CB1-Rezeptoren kann bei empfindlichen Personen Angst oder Unbehagen verursachen
Physiologische
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Kann zur Schmerzmodulation über die CB1- und CB2-Rezeptorwege beitragen
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Kann den Appetit steigern
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Zeigt milde muskelentspannende Eigenschaften
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Einige Studien berichten von einem vorübergehenden Rückgang des Blutdrucks und der Körpertemperatur
Vorkommen
THC ist in den meisten harzreichen Cannabis-Kultivaren vorhanden und dominiert in vielen modernen Hybriden wie OG, Runtz und Zkittlez. Seine Konzentration variiert je nach Genetik, Anbaubedingungen und Verarbeitungsmethoden.
Synergie
THC + CBD — Ausgewogene Modulation und reduzierte Angst THC + Myrcen — Tiefe Entspannung und verbesserte Schlafqualität THC + Limonen — Erhöhte Stimmung und kreative Konzentration THC + Caryophyllen — Reduzierter physischer Stress und Spannung
Die Gesamtwirkung hängt von der Dosierung, dem Cannabinoidverhältnis und der individuellen Biochemie ab.
Pharmakologisches Profil
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Lipophil: reichert sich im Körperfett an und wird allmählich freigesetzt
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Metabolismus: wird in der Leber verarbeitet; die orale Bioverfügbarkeit kann bis zu 6–8 Stunden dauern
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Toleranz: entwickelt sich bei häufigem oder hochdosiertem Kontakt
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CB1-Agonist: erzeugt neuromodulatorische und psychoaktive Effekte durch Rezeptorbindung
Zusammenfassung
THC bestimmt die Richtung und Tiefe der Cannabisaktivität — nicht nur dessen Potenz. Seine Wirkungen hängen von Dosierung, Kontext und chemischer Zusammensetzung ab, was es sowohl zu einem wichtigen Forschungsthema als auch zu einer Verbindung von anhaltendem pharmakologischem Interesse macht.
Zu verstehen, wie THC mit dem Körper interagiert, hilft, es als Studienobjekt zu betrachten — nicht als Quelle der Freizeitgestaltung.
Quick Answer
THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol) ist ein Cannabinoid, das die Wahrnehmung und Physiologie beeinflusst, indem es mit CB1-Rezeptoren interagiert.