
3-FPM tritt als neues Stimulans auf europäischen Märkten auf
3-FPM, ein neues Stimulans, das von Phenmetrazin abgeleitet ist, gewinnt in Europa an Bedeutung, trotz unterschiedlicher rechtlicher Status und Sicherheitsbedenken
Key Points
- 13-FPM ist ein neues Stimulans, das von Phenmetrazin abgeleitet ist
- 2Es gewinnt an Beliebtheit, trotz Verbote in einigen europäischen Ländern
- 33-FPM ist bekannt für seine Dopamin-Selektivität und moderate Wirkungen
- 4Die Marktattraktivität beruht auf seiner Legalität und Online-Verfügbarkeit
- 5Sicherheitsbedenken bestehen aufgrund unbekannter langfristiger Wirkungen
Ein neues Stimulans namens 3-Fluorophenmetrazin (3-FPM) hat kürzlich in den europäischen Märkten Aufmerksamkeit erregt. Diese Verbindung ist ein Derivat von Phenmetrazin, einem Medikament, das bis 2000 in Spanien als Appetitzügler verwendet wurde. Als neue psychoaktive Substanz (NPS) ist 3-FPM Teil eines Trends, bei dem alte Verbindungen leicht modifiziert werden, um neue Stimulanzien zu schaffen
Das Auftreten von 3-FPM ist bedeutend in einem Markt, der mit zahlreichen synthetischen Stimulanzien gesättigt ist. Im Gegensatz zu vielen anderen NPS, die aufgrund mittelmäßiger Wirkungen und unbekannter Toxizität keinen Einfluss gewinnen konnten, wurde 3-FPM für seine günstigere Aufnahme bemerkt. Historisch gesehen war Phenmetrazin in Nordeuropa, insbesondere in Schweden, beliebt, wo es aufgrund seiner euphorischen Wirkungen und der einfachen Verdampfung traditionellen Stimulanzien wie Speed vorgezogen wurde
Die chemische Verbindung 3-FPM tauchte erstmals in einem Patent von 2010 auf, das Phenmetrazin-Analoga untersuchte. Es ist bekannt für seine Selektivität für Dopamin, was als Grund angesehen wird, warum seine Wirkungen angenehmer sind und zwischen 5 und 8 Stunden anhalten, wenn es oral eingenommen wird. Nutzer berichteten von Wirkungen wie erhöhter Konzentration und Geselligkeit, obwohl es als weniger potent als Amphetamine gilt
Die regulatorischen Reaktionen auf 3-FPM variieren in Europa. Während es in Ländern wie Schweden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich verboten ist, bleibt es in anderen Regionen verfügbar. Die Substanz wird in verschiedenen Formen verkauft, oft mit Lidocain gemischt, um das intensive nasale Unbehagen beim Schnupfen zu mildern. Die langfristige Sicherheit von 3-FPM bleibt jedoch ungewiss, und es wird geraten, übermäßigen Gebrauch des betäubenden Zusatzes zu vermeiden
Die Marktattraktivität von 3-FPM wird nicht durch die Kosten bestimmt, die zwischen 15 und 20 Euro pro Gramm liegen und es teurer machen als einige illegale Alternativen. Vielmehr sind die Legalität und die Bequemlichkeit des Online-Kaufs bedeutende Faktoren für die Nutzer. Einige Personen bevorzugen die einzigartigen Wirkungen von 3-FPM, die sie eher mit einem 'Superkoffein' als mit einem starken Stimulans vergleichen
Trotz seiner Verfügbarkeit sind die potenziellen Risiken, die mit 3-FPM verbunden sind, nicht vollständig verstanden. Obwohl Phenmetrazin, sein Vorgänger, als Medikament verwendet wurde, garantiert dies nicht die Sicherheit von 3-FPM. Historische Beispiele, wie der Rückzug von Fenfluramin aufgrund von herzbezogenen Nebenwirkungen, verdeutlichen die Notwendigkeit zur Vorsicht. Während sich der Markt für NPS weiterentwickelt, wird die Zukunft von 3-FPM von weiteren Forschungen und regulatorischen Entscheidungen abhängen