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3-MeO-PCP gewinnt an Beliebtheit inmitten rechtlicher und marktlicher Lücken bei psychoaktiven Substanzen
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3-MeO-PCP gewinnt an Beliebtheit inmitten rechtlicher und marktlicher Lücken bei psychoaktiven Substanzen

3-MeO-PCP gewinnt als neuartige psychoaktive Substanz an Beliebtheit und füllt die Lücke, die regulierte Drogen wie Ketamin hinterlassen, trotz unbekannter langfristiger Auswirkungen

Key Points

  • 13-MeO-PCP ist eine neuartige psychoaktive Substanz, die an Beliebtheit gewinnt
  • 2Es wirkt als NMDA-Rezeptor-Antagonist mit stimulierenden Effekten
  • 3Die Substanz existiert in einem rechtlichen Graubereich mit begrenzter Regulierung
  • 4Der Aufstieg von 3-MeO-PCP ist mit Problemen in der Ketaminversorgung verbunden
  • 5Seine Zukunft ist ungewiss, da die regulatorische Überprüfung zunehmen könnte

Die Welt der psychoaktiven Substanzen entwickelt sich weiter, wobei neue Akteure wie 3-MeO-PCP an Bedeutung gewinnen. Diese als neuartige psychoaktive Substanzen (NPS) bekannten Drogen, einschließlich 3-MeO-PCP, Metoxetamina und Metilona, sind der Öffentlichkeit noch nicht weit verbreitet bekannt. Dennoch erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit, insbesondere in Zeiten, in denen traditionellere Drogen rar sind

3-MeO-PCP, ein dissoziatives Anästhetikum, wurde erstmals 1979 synthetisiert, blieb jedoch bis 1999 weitgehend unbekannt. Es wirkt als NMDA-Rezeptor-Antagonist und beeinflusst auch die Serotoninspiegel, was ihm einen stimulierenden Vorteil gegenüber ähnlichen Substanzen verleiht. Seine Wirkungen wurden erstmals 1999 von einem anonymen Chemiker beschrieben, der seine einzigartigen Eigenschaften im Vergleich zu seinem bekannteren Verwandten, Ketamin, hervorhob

In den letzten Jahren hat die Knappheit traditioneller Substanzen wie Ketamin dazu geführt, dass Nutzer Alternativen wie 3-MeO-PCP erkunden. Die Verbindung ist potenter als Ketamin, mit Wirkungen, die zwischen fünf und sieben Stunden anhalten. Nutzer berichten von Erfahrungen mit gesteigerter Energie, Euphorie und veränderten Realitätswahrnehmungen bei niedrigen Dosen, während höhere Dosen zu lebhaften Halluzinationen und außerkörperlichen Empfindungen führen können

Trotz der wachsenden Nutzung existiert 3-MeO-PCP in einem rechtlichen Graubereich. Es ist nicht weitreichend reguliert, außer in Ländern wie dem Vereinigten Königreich und Belgien. Diese fehlende Regulierung hat zu einem 'Grauen Markt' geführt, auf dem diese Substanzen online erhältlich sind, was zu ihrer zunehmenden Beliebtheit beiträgt. Die langfristigen Auswirkungen und potenziellen Risiken sind jedoch weitgehend unbekannt, was die Nutzer de facto zu Testsubjekten macht

Die Geschichte des Aufstiegs von 3-MeO-PCP ist eng mit der schwankenden Verfügbarkeit von Ketamin verbunden. Im Jahr 2014 führten Änderungen des rechtlichen Status von Ketamin in Indien zu einer Beeinträchtigung der globalen Versorgung, was zu einem vorübergehenden Anstieg der Nutzung von Alternativen wie Metoxetamina führte. Als diese Substanzen schließlich reguliert wurden, begann die Nachfrage nach 3-MeO-PCP zu steigen und füllte die Lücke, die von seinen Vorgängern hinterlassen wurde

In die Zukunft blickend bleibt die Zukunft von 3-MeO-PCP ungewiss. Mit zunehmender Beliebtheit steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer regulatorischen Überprüfung. Der Zyklus der NPS-Beliebtheit deutet darauf hin, dass, sobald eine Substanz reguliert wird, eine andere auftaucht, um ihren Platz einzunehmen. Bis dahin bleibt 3-MeO-PCP eine gefragte Alternative für diejenigen, die innerhalb der Grenzen der Legalität nach neuen Erfahrungen suchen

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