
Aphria einigt sich über 30 Millionen Dollar Vergleich in Aktionärsklage
Aphria Inc. hat sich auf einen Vergleich in Höhe von 30 Millionen Dollar geeinigt, um Vorwürfe der Falschdarstellung bei seinen Übernahmen von 2018 beizulegen, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Gericht
Key Points
- 1Aphria Inc. einigt sich über 30 Millionen Dollar Vergleich in Aktionärsklage
- 2Die Klage betraf angebliche Falschdarstellungen bei Übernahmen im Jahr 2018
- 3Der Vergleich ist kein Schuldeingeständnis von Aphria
- 4Tilray, die Muttergesellschaft von Aphria, stellt sicher, dass es keine negativen Auswirkungen auf die Erträge gibt
- 5Die Genehmigung des Vergleichs wird am 26. März erwartet
Aphria Inc., ein bedeutendes Cannabisunternehmen, hat sich auf einen Vergleich in Höhe von 30 Millionen Dollar geeinigt, um eine Sammelklage von Aktionären zu beilegen. Die Klage beschuldigte Aphria, den Wert seiner Übernahmen im Jahr 2018, insbesondere in Bezug auf Nuuvera Inc. und LATAM Holdings Inc., falsch dargestellt zu haben. Der Vergleich stellt keine Schuldgeständnis des Unternehmens oder seiner Führungskräfte dar, die alle Vorwürfe des Fehlverhaltens zurückgewiesen haben
Der Rechtsstreit konzentrierte sich auf die Behauptungen, dass die öffentlichen Offenlegungen von Aphria zu einem erheblichen Rückgang des Aktienkurses führten, was die Aktionäre als Korrektur der angeblichen Falschdarstellungen ansahen. Aphria, das 2021 von Tilray Inc. übernommen wurde, wird die Vergleichskosten hauptsächlich durch eine Versicherungspolice und Beiträge der einzelnen Beklagten decken, wobei Aphria selbst etwa 8,5 Millionen Dollar des unbezahlten Anteils finanziert
Tilray hat versichert, dass der Vergleich keine negativen Auswirkungen auf die finanziellen Erträge von Aphria haben wird, da der Betrag bereits in der Bilanz berücksichtigt ist. Die Vereinbarung wartet auf die Genehmigung des Ontario Superior Court, mit einer Anhörung, die für den 26. März angesetzt ist. Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Schritt dar, um die Bedenken der Aktionäre zu adressieren und sich von den Kontroversen rund um die früheren Übernahmen von Aphria zu lösen