
ASTM International und VapeSAFER führen Bemühungen zur Etablierung von Cannabis-Vape-Standards an
ASTM International und VapeSAFER führen Bemühungen zur Etablierung von Sicherheits- und Qualitätsstandards für die schnell wachsende Cannabis-Vape-Industrie an
Key Points
- 1Der Cannabis-Vape-Markt wird von 2025 bis 2030 voraussichtlich jährlich um 13,6 % wachsen
- 2ASTM International und VapeSAFER führen Bemühungen zur Etablierung von Sicherheitsstandards an
- 3Der Mangel an Standards birgt Risiken wie Materialauslaugung und 'Cannafraud'
- 4Wissenschaftlich fundierte Vorschriften sollen die Verbrauchersicherheit und Produktzuverlässigkeit verbessern
Das rasante Wachstum des Cannabis-Vaporizer-Marktes in den Vereinigten Staaten hat den dringenden Bedarf an standardisierten Sicherheits- und Qualitätsvorschriften aufgezeigt. Trotz der signifikanten Expansion des Marktes, mit Prognosen, die eine jährliche Wachstumsrate von 13,6 % von 2025 bis 2030 vorhersagen, fehlen der Branche umfassende Standards für die Geräteleistung und Sicherheit. Diese Lücke birgt potenzielle Risiken für die Verbraucher, da die Materialien und das Design von Vape-Geräten weitgehend unreguliert bleiben
ASTM International steht an der Spitze der Bemühungen, diese entscheidenden Standards zu etablieren. Die Organisation gründete 2017 das ASTM D37 Komitee für Cannabis, das ein spezielles Unterkomitee für Cannabis-Vaporizer umfasst. Darwin Millard, Vorsitzender der ASTM D 37 Vape Device Safety and Testing Initiative, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Verbrauchern und Regulierungsbehörden, um robuste Sicherheits- und Qualitätsstandards zu entwickeln. Die Initiative, die 2024 ins Leben gerufen wurde, umfasst über 200 Freiwillige, die gemeinsam an den drängenden Bedürfnissen der Branche arbeiten
VapeSAFER, eine gemeinnützige Organisation, spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Sicherheits- und Qualitätsstandards in der Cannabis-Vape-Industrie. Unter der Leitung von Arnaud Dumas de Rauly konzentriert sich VapeSAFER darauf, wissenschaftliche Forschung zu fördern, um politische Entscheidungen zu informieren und verantwortungsvolle Verpackung und Kennzeichnung sicherzustellen. Die Organisation hat mehrere Dokumente veröffentlicht, um regulatorische Klarheit zu schaffen und Themen wie die Regulierung von Aromastoffen und die unbeabsichtigten Folgen von THC-Obergrenzen für inhalierbare Produkte zu behandeln
Das Fehlen standardisierter Vorschriften hat zu verschiedenen Risiken für die Verbraucher geführt, einschließlich der Auslaugung schädlicher Substanzen aus Vape-Kartuschen. Darwin Millard weist darauf hin, dass keine Tests durchgeführt wurden, um zu bewerten, wie eine längere Exposition gegenüber Cannabinoid-Extrakten dazu führen kann, dass Materialien wie Metalle und Kunststoffe in den Vape-Inhalt übergehen. Diese mangelnde Regulierung öffnet auch die Tür für 'Cannafraud', bei dem Hersteller Produkte gegenüber Verbrauchern falsch darstellen, was die Notwendigkeit strenger Standards weiter unterstreicht
Mit Blick auf die Zukunft wird erwartet, dass die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Standards zahlreiche Vorteile für die Cannabis-Vape-Industrie mit sich bringt. Arnaud Dumas de Rauly merkt an, dass Vorschriften, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, die Hersteller dazu ermutigen werden, sicherere Hardware-Plattformen und nachverfolgbare Inhaltsstoffe zu übernehmen, was zu einem vorhersehbareren und zuverlässigeren Verbrauchererlebnis führt. Darüber hinaus werden fortlaufende Forschung und Zusammenarbeit entscheidend sein, um die Herausforderungen der E-Abfallentsorgung zu bewältigen und sicherzustellen, dass die Verbraucher über die Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit verschiedenen Vape-Geräten informiert sind