
Australisches Territorium wird kleine Drogenbesitze entkriminalisieren
Das Australische Territorium wird kleine Mengen Drogen entkriminalisieren und strafrechtliche Anklagen durch Geldstrafen für persönlichen Besitz ersetzen
Key Points
- 1ACT wird kleine Mengen Drogen entkriminalisieren
- 2Regierung unterstützt Gesetzesentwurf mit Änderungen zu 'persönlichen' Mengen
- 3Gesundheitsministerin plädiert für gesundheitsorientierte Drogenpolitiken
- 4Gesetzgebung stimmt mit globaler Forschung zur Entkriminalisierung überein
- 5Ansatz des ACT könnte andere australische Bundesstaaten beeinflussen
Das Australische Territorium (ACT) wird das erste Rechtsgebiet in Australien sein, das den Besitz kleiner Mengen bestimmter Drogen entkriminalisiert. Diese wegweisende Entscheidung folgt der Genehmigung eines Gesetzesentwurfs durch die Regierung, der darauf abzielt, strafrechtliche Anklagen durch Geldstrafen für Personen zu ersetzen, die mit Mengen gefunden werden, die als persönlicher Gebrauch angesehen werden. Die genauen Mengen für jede Substanz werden noch diskutiert, aber der Vorschlag markiert einen signifikanten Wandel in der Drogenpolitik der Region
Dieser gesetzgeberische Schritt erfolgt als Reaktion auf Empfehlungen einer Untersuchung der Legislative Versammlung, die den Vorschlag seit dem letzten Jahr prüfte. Die Regierung kündigte ihre Unterstützung für den Gesetzesentwurf an, mit Änderungen zur Klarstellung der definierten 'persönlichen' Mengen. Dazu gehören bis zu 2 Gramm Heroin und Kokain sowie 0,5 Gramm MDMA. Das ACT hat zuvor die Nation angeführt, indem es den persönlichen Cannabisgebrauch legalisierte und damit einen Präzedenzfall für progressive Drogenpolitiken setzte
Gesundheitsministerin Rachel Stephen-Smith betonte, dass das ACT dem Land vorangeht, indem es zeigt, dass Entkriminalisierung ein effektiverer Weg ist, um das Wohl der Gemeinschaft zu schützen. Sie erklärte, dass illegale Drogen zwar weiterhin als schädlich angesehen werden, die Behandlung des Drogenkonsums als kriminelles Problem jedoch weder den Einzelnen noch die öffentliche Sicherheit begünstigt. Stattdessen sollte der Fokus auf gesundheitsbezogenen Lösungen für Drogenabhängigkeit liegen, die nachweislich die Ergebnisse verbessern
Die weitreichenden Implikationen dieser Entscheidung könnten die Drogenpolitik in ganz Australien beeinflussen. Indem Drogenabhängigkeit als Gesundheitsproblem und nicht als kriminelles betrachtet wird, orientiert sich das ACT an globalen Forschungen, die nahelegen, dass Entkriminalisierung zu besseren Gesundheitsresultaten in der Gemeinschaft führen kann. Diese gesetzgeberische Änderung ist Teil einer umfassenderen Strategie, die in Zusammenarbeit mit Experten und Menschen mit Lebenserfahrung entwickelt wurde, um notwendige Unterstützungsdienste bereitzustellen
In der Zukunft könnte der bahnbrechende Ansatz des ACT als Modell für andere australische Bundesstaaten dienen, die ähnliche Reformen in Betracht ziehen. Durch den Fokus auf Schadensminderung und öffentliche Gesundheit zielt das ACT darauf ab, die negativen Auswirkungen des Drogenkonsums zu reduzieren und effektivere Unterstützung für Bedürftige bereitzustellen. Dieser Politikwechsel spiegelt ein wachsendes Bewusstsein für die Notwendigkeit von mitfühlenden und evidenzbasierten Ansätzen für Drogenprobleme wider