
Bundesgesetzänderung schränkt Zugang zu Cannabis-Samen ein und betrifft Züchter
Die Bundesgesetzänderung schränkt Cannabis-Samen ein und betrifft Züchter und Züchter, indem sie den Hanfstatus basierend auf dem THC-Potenzial neu definiert
Key Points
- 1Bundesgesetz definiert Cannabis-Samen basierend auf THC-Potenzial neu
- 2Samen, die voraussichtlich hoch-THC-Pflanzen produzieren, stehen nun rechtlichen Einschränkungen gegenüber
- 3Änderung betrifft den zwischenstaatlichen Handel und internationale Sameneinfuhren
- 4Neue Regeln erschweren den Zugang zu Samen für Hobbyzüchter und kleine Züchter
- 5Gemeinschaftsvertretung könnte notwendig sein, um genetische Vielfalt zu bewahren
Eine kürzliche Änderung des Bundesgesetzes hat neue Einschränkungen für Cannabis-Samen eingeführt, die Züchter und Züchter in den gesamten Vereinigten Staaten erheblich betreffen. Diese Änderung, die in ein Bundesfinanzierungsgesetz eingebettet ist, definiert den rechtlichen Status von Cannabis-Samen neu, indem sie deren Klassifizierung mit dem THC-Gehalt der Pflanzen verknüpft, die sie voraussichtlich produzieren werden. Infolgedessen sind Samen, die zu Pflanzen mit THC-Werten über 0,3 % heranwachsen könnten, nun von der Definition von Hanf ausgeschlossen und fallen somit unter das Betäubungsmittelgesetz
Die Neuklassifizierung von Cannabis-Samen markiert einen Wandel von der bisherigen Bundespolitik, die Samen basierend auf ihrer nicht-psychoaktiven chemischen Zusammensetzung bewertete. Diese Politik erlaubte die freie Bewegung von Samen über Staatsgrenzen und internationale Grenzen hinweg. Die neue Regel konzentriert sich jedoch auf das genetische Potenzial, was den Zugang zu Samen erschwert und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Hobbyzüchter und kleine Züchter kompliziert
Laut einem Whitepaper von Blimburn Seeds glauben die meisten Cannabis-Nutzer an das Recht auf Eigenanbau, wobei über 93 % Interesse daran bekunden, zu wachsen, wenn dies rechtlich erlaubt ist. Trotz der Tatsache, dass 39 Bundesstaaten legale medizinische Cannabis-Programme haben, erlauben nur 25 den Eigenanbau. Diese regulatorische Änderung könnte die Fähigkeit von Personen in diesen Bundesstaaten weiter einschränken, die für den persönlichen Anbau notwendigen Samen zu erhalten
Die Auswirkungen dieses rechtlichen Wandels gehen über individuelle Züchter hinaus und betreffen den breiteren Cannabis-Markt. Durch die Verengung der Definition von Hanf können die Bundesbehörden eine größere Kontrolle über die Bewegung von Cannabis-Samen ausüben. Dies betrifft nicht nur die inländische Samenverteilung, sondern auch internationale Importe, da der United States Postal Service und private Anbieter sich an die Bundesgesetze halten müssen, die den Versand kontrollierter Substanzen einschränken
In die Zukunft blickend werfen die neuen Vorschriften kritische Fragen zur Zukunft des Cannabis-Anbaus und der genetischen Erhaltung auf. Kleine Züchter könnten vor Herausforderungen stehen, die genetische Vielfalt und das geistige Eigentum aufrechtzuerhalten, was möglicherweise die Zuchtbemühungen in den Untergrund drängt. Während die Cannabis-Industrie sich durch diese Veränderungen navigiert, könnte die Gemeinschaft für Politiken eintreten müssen, die den fortgesetzten Zugang zu vielfältigen genetischen Ressourcen gewährleisten