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Cannabis-Kultur steht vor Fragmentierung im Zuge der Branchenentwicklung
High TimesCannabis Culture Can’t Afford to Keep Fighting Itself

Cannabis-Kultur steht vor Fragmentierung im Zuge der Branchenentwicklung

Die Cannabis-Kultur sieht sich einer Fragmentierung gegenüber, während sich die Branche weiterentwickelt, was Verwirrung unter den Verbrauchern schafft und den Fokus von den vielfältigen Vorteilen der Pflanze ablenkt

Key Points

  • 1Die Cannabis-Kultur wird aufgrund der Branchenentwicklung und regulatorischer Veränderungen fragmentiert
  • 2Adam Rosenberg setzt sich für einen einheitlichen Ansatz in der Cannabis-Politik ein
  • 3Bildung und Zugang sind entscheidend für ein verantwortungsvolles Vorankommen der Branche
  • 4Mangel an gemeinsamer Sprache und Verständnis erschwert die Erfahrungen der Verbraucher
  • 5Die Branche muss Spaltungen versöhnen, um der bundesstaatlichen Legalisierung effektiv zu begegnen

Die Cannabis-Kultur, einst eine vielfältige und inklusive Gemeinschaft, sieht sich nun einer Fragmentierung gegenüber, während sich die Branche weiterentwickelt und regulatorische Rahmenbedingungen greifen. Die Pflanze, die historisch für eine Vielzahl von Zwecken, von medizinisch bis freizeitlich, genutzt wurde, wird nun in Kategorien unterteilt, die oft ihre wahre Natur verschleiern. Diese Teilung hat zu Verwirrung unter den Verbrauchern geführt und den Fokus von den vielfältigen Vorteilen der Pflanze abgelenkt

Adam Rosenberg, Vorsitzender des Vorstands der National Cannabis Industry Association, ist ein lautstarker Befürworter eines einheitlicheren Ansatzes in der Cannabis-Politik. Mit umfangreicher Erfahrung in verschiedenen Sektoren der Cannabisbranche betont Rosenberg die Wichtigkeit, sich auf die Sicherheit und das berauschende Potenzial von Endprodukten zu konzentrieren, anstatt auf die willkürlichen Unterscheidungen zwischen Hanf und Marihuana. Seine Perspektive ist in dem Wunsch verwurzelt, über interne Konflikte hinauszukommen, die von den Advocacy-Bemühungen ablenken

Rosenbergs Einsichten basieren auf seinen Erfahrungen im Feld, insbesondere seiner Arbeit in einem Urintestlabor, wo er die Vorteile von Cannabis für Patienten beobachtete, die von der konventionellen Medizin im Stich gelassen wurden. Er argumentiert, dass der Zugang zu Cannabis zwar entscheidend ist, jedoch von einer angemessenen Aufklärung begleitet werden muss, um sicherzustellen, dass die Verbraucher gut informiert sind über die Produkte, die sie verwenden. Dieser doppelte Fokus auf Zugang und Bildung ist entscheidend für ein verantwortungsvolles Vorankommen der Branche

Die gegenwärtige Landschaft der Cannabisbranche ist durch einen Mangel an gemeinsamer Sprache und Verständnis gekennzeichnet, was zu einem transaktionalen statt gemeinschaftlichen Ansatz in der Bildung geführt hat. Infolgedessen fühlen sich viele Verbraucher von der Vielzahl an Begriffen und Abkürzungen, die heute Cannabisprodukte definieren, überwältigt. Rosenberg ist der Meinung, dass es entscheidend ist, die Kluft zwischen den verschiedenen Fraktionen innerhalb der Branche zu überbrücken, um das kulturelle Erbe der Pflanze zu bewahren und ihre Zukunft zu sichern

Mit Blick auf die Zukunft muss die Cannabisbranche ihre internen Spaltungen versöhnen, um eine vereinte Front angesichts der bevorstehenden bundesstaatlichen Legalisierung zu präsentieren. Ohne eine kohärente kulturelle Identität läuft die Branche Gefahr, von regulatorischen Rahmenbedingungen geprägt zu werden, die der Komplexität und Geschichte der Pflanze nicht gerecht werden. Indem die Gemeinschaft sich an die inhärente Vielfalt und die gemeinsamen Stärken von Cannabis erinnert, kann sie auf eine Zukunft hinarbeiten, in der die Pflanze sowohl verstanden als auch respektiert wird

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