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Cannabisforschung hebt Potenzial für Schmerzmanagement und Opioidsicherheit hervor
Cannabis Science Tech<![CDATA[New Research on THC and CBD for Various Conditions: November’s Healer Webinar]]>

Cannabisforschung hebt Potenzial für Schmerzmanagement und Opioidsicherheit hervor

Aktuelle Studien, die im Healer-Webinar präsentiert wurden, heben das Potenzial von Cannabis zur Behandlung chronischer Schmerzen und zur Verbesserung der Opioidsicherheit hervor und bieten vielversprechende Alternativen für Patienten

Key Points

  • 1Cannabis zeigt vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung chronischer Schmerzbedingungen wie diabetischer Neuropathie und Rückenschmerzen
  • 2CBD könnte die Opioidsicherheit erhöhen, indem es die Risiken einer opioidinduzierten Apnoe reduziert, ohne die Schmerzlinderung zu beeinträchtigen
  • 3Studien heben das Potenzial von Cannabis hervor, in personalisierte medizinische Ansätze integriert zu werden
  • 4Die Forschung unterstreicht die Notwendigkeit regulatorischer Unterstützung, um die weitere Erforschung von Cannabis in der Medizin zu erleichtern

In einer aktuellen Ausgabe der Healer-Webinare, die von Dr. Dustin Sulak moderiert wurde, wurde die aufkommende Forschung zur Verwendung von Cannabis bei verschiedenen medizinischen Bedingungen diskutiert. Die Sitzung im November konzentrierte sich auf Studien zu diabetischer Neuropathie, chronischen Rückenschmerzen und opioidinduzierten anhaltenden Apnoe. Darüber hinaus wurde im Webinar das Potenzial von Cannabinoiden zur Linderung von Symptomen im Zusammenhang mit Alzheimer-Krankheit angesprochen. Diese Ergebnisse unterstreichen das wachsende Interesse an Cannabis als therapeutische Option für chronische Schmerzen und andere Gesundheitsprobleme

Eine der präsentierten Studien trug den Titel "Langfristige Wirksamkeit und Sicherheit der inhalativen Cannabistherapie bei schmerzhafter diabetischer Neuropathie: Eine 5-jährige longitudinale Beobachtungsstudie", veröffentlicht in Biomedicines. Diese Studie umfasste 52 Patienten mit diabetischer Neuropathie, die mit herkömmlichen Behandlungen keine Linderung gefunden hatten. Die Teilnehmer verwendeten inhalatives medizinisches Cannabis mit 20 % THC und weniger als 1 % CBD, angepasst an die individuellen Bedürfnisse. Über fünf Jahre berichteten die Patienten von einer signifikanten Schmerzlinderung und einer verbesserten glykämischen Kontrolle, ohne dass ernsthafte Nebenwirkungen beobachtet wurden. Dr. Sulak hob die Abwesenheit einer Kontrollgruppe hervor, merkte jedoch die vielversprechenden Ergebnisse für Patienten an, die auf die Standardversorgung nicht ansprachen

Die Diskussion wandte sich dann einer Studie zu chronischen Rückenschmerzen zu, die in Integrative Medicine Reports veröffentlicht wurde. Diese 10-jährige prospektive Studie umfasste 168 Erwachsene mit chronischen Rückenschmerzen und anatomischen Anomalien. Die Teilnehmer verwendeten Cannabis in verschiedenen Formen, wie inhalativ oder in Form von Esswaren, mit einer durchschnittlichen monatlichen Dosis von 50 Gramm. Die Studie berichtete von einer signifikanten Reduktion von Schmerzen und Opioidverbrauch, wobei Verbesserungen der Lebensqualität festgestellt wurden. Dr. Sulak betonte das Potenzial von Cannabis als langfristige Alternative zu traditionellen Analgetika und hob die Bedeutung der personalisierten Medizin in Behandlungsplänen hervor

Eine weitere bedeutende Studie untersuchte das Potenzial von Cannabidiol (CBD), um opioidinduzierte anhaltende Apnoe zu bekämpfen, veröffentlicht in Frontiers in Neuroscience. Diese Studie, die an Mäusen durchgeführt wurde, ergab, dass CBD die durch Fentanyl, ein starkes Opioid, verursachte Atemunterdrückung verhindern könnte. CBD war ebenso wirksam wie Naloxon, ein standardmäßiger Opioidantagonist, um die Atmung aufrechtzuerhalten. Dr. Sulak schlug vor, dass die Einbeziehung von CBD in die Opioidbehandlung die Sicherheit erhöhen könnte, ohne die gewünschten Effekte von Opioiden, wie Schmerzlinderung und Euphorie, zu beeinträchtigen

Die Implikationen dieser Studien sind erheblich, insbesondere im Kontext der anhaltenden Opioidkrise. Da opioidinduzierte Todesfälle ein bedeutendes öffentliches Gesundheitsproblem darstellen, ist das Potenzial von CBD, einige dieser Risiken zu mindern, bemerkenswert. Die Ergebnisse deuten auf einen möglichen neuen Weg hin, um die Verwendung von Opioiden sicherer zu gestalten, insbesondere für Personen mit Opioidabhängigkeit oder für diejenigen, die Opioide zur Schmerzbehandlung verwenden. Dies könnte zu neuen Formulierungen führen, die CBD enthalten, um das Risiko einer tödlichen Atemdepression zu reduzieren

In die Zukunft blickend, ebnen diese Studien den Weg für weitere Forschungen über Cannabis als tragfähige medizinische Behandlung. Mit zunehmenden Daten gibt es Potenzial, Cannabis in die gängigen medizinischen Praktiken zur Behandlung chronischer Schmerzen und zur Reduzierung opioidbedingter Todesfälle zu integrieren. Die laufenden Forschungen werden sich wahrscheinlich auf die Verfeinerung von Dosierungen, Verabreichungsmethoden und das Verständnis der langfristigen Auswirkungen der Cannabisnutzung konzentrieren. Während Dr. Sulak und andere weiterhin diese Möglichkeiten erkunden, könnte die medizinische Gemeinschaft einen Wandel hin zu personalisierten und sichereren Schmerzmanagementstrategien erleben

Die fortlaufende Erforschung von Cannabis in der medizinischen Forschung hebt die Notwendigkeit für kontinuierliche wissenschaftliche Untersuchungen und regulatorische Unterstützung hervor. Da diese Studien die potenziellen Vorteile von Cannabis demonstrieren, müssen die Regulierungsbehörden möglicherweise die aktuellen Richtlinien überdenken, um weitere Forschungen und den Zugang zu erleichtern. Die Zukunft von Cannabis in der Medizin wird von der Zusammenarbeit zwischen Forschern, Gesundheitsdienstleistern und politischen Entscheidungsträgern abhängen, um sichere, effektive und zugängliche Behandlungen für Patienten weltweit zu gewährleisten

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