
Chile beginnt mit der Ernte von medizinischem Cannabis zur Krebsbehandlung
Die erste legale Ernte von medizinischem Cannabis in Chile soll Krebspatienten Linderung verschaffen und markiert einen bedeutenden Wandel in der Cannabis-Politik des Landes
Key Points
- 1Chile erntet sein erstes legales medizinisches Cannabis für Krebspatienten
- 2Die Initiative ist ein staatlich genehmigtes Pilotprogramm in Santiago
- 3Die Daya Foundation arbeitet an diesem Projekt und strebt regionale Führerschaft an
- 4Trotz des Pilotprogramms bleibt Cannabis in Chile weitgehend illegal
- 5Das Programm signalisiert potenzielle politische Veränderungen in Richtung medizinisches Cannabis
In einer bahnbrechenden Entwicklung hat eine Gemeinde in Santiago, Chile, erfolgreich ihre erste legale Ernte von medizinischem Cannabis eingeholt. Diese Initiative ist Teil eines staatlich genehmigten Pilotprogramms, das darauf abzielt, Schmerzen bei Krebspatienten zu lindern, und markiert einen bedeutenden Schritt in der Herangehensweise des Landes an medizinisches Cannabis. Die Ernte fand am 7. April statt, nachdem im Oktober 2014 die erste Pflanzung erfolgt war, und ist eine gemeinsame Anstrengung der lokalen Regierung und der Daya Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Förderung von Schmerztherapien widmet
Die Leiterin der Daya Foundation äußerte Optimismus über Chiles Potenzial, eine führende Rolle in der regionalen medizinischen Cannabisindustrie zu übernehmen. Trotz dieses Fortschritts bleibt das rechtliche Umfeld für Cannabis in Chile restriktiv, da der Anbau, Verkauf und Transport der Pflanze weiterhin illegal und mit bis zu 15 Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Dieses Pilotprogramm signalisiert jedoch einen Wandel in der Politik und bietet Hoffnung auf eine breitere Akzeptanz und Nutzung von medizinischem Cannabis in der Zukunft