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DGCCRF startet CBD-Produktinspektionen in Frankreich trotz regulatorischer Unklarheiten
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DGCCRF startet CBD-Produktinspektionen in Frankreich trotz regulatorischer Unklarheiten

Die DGCCRF hat mit der Inspektion von CBD-Anbietern in Frankreich begonnen, trotz fehlender neuer Vorschriften, basierend auf internen Richtlinien, die Dosierungsgrenzen vorschlagen

Key Points

  • 1DGCCRF inspiziert CBD-Anbieter in Frankreich ohne neue Vorschriften
  • 2Inspektionen basieren auf internen DGAL-Richtlinien, nicht auf formalen Gesetzen
  • 3UIVEC schlug CBD-Grenzen vor, um Verwirrung mit medizinischem Cannabis zu vermeiden
  • 4Behörden konzentrieren sich auf Rückverfolgbarkeit und Einhaltung der Dosierungsgrenzen
  • 5Branche fordert klare Vorschriften während laufender Inspektionen

Die französische Generaldirektion für Wettbewerb, Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung (DGCCRF) hat eine Reihe von Inspektionen bei CBD-Produktanbietern im ganzen Land eingeleitet. Dieser Schritt erfolgt trotz des Fehlens neuer Vorschriften für CBD, was Fragen zur rechtlichen Grundlage dieser Maßnahmen aufwirft. Die Inspektionen basieren Berichten zufolge auf einer internen Notiz der Generaldirektion für Lebensmittel (DGAL), die eine empfohlene tägliche CBD-Dosis von weniger als 50 mg oder eine Konzentrationsgrenze von 20% vorschlägt

Diese inoffiziellen Richtlinien wurden nicht in Gesetze formalisiert, dennoch wurden sie von der Union der Industriellen zur Wertschöpfung von Hanfextrakten (UIVEC) befürwortet. Die UIVEC, ein wichtiger Akteur in der CBD-Industrie, schlug diese Grenzen vor, um Verwirrung mit medizinischen Cannabisprodukten zu vermeiden und potenzielle Wechselwirkungen mit Medikamenten zu mildern. Ludovic Rachou, Präsident der UIVEC, erklärte, dass höhere CBD-Konzentrationen zu mehr Problemen führen könnten, einschließlich der Präsenz von THC-Rückständen, was die 20%-Konzentrationsgrenze rechtfertige

Während der Inspektionen konzentrieren sich die Behörden auf die Rückverfolgbarkeit der Produkte, stellen sicher, dass keine therapeutischen Aussagen gemacht werden, und überprüfen, dass die empfohlenen Tagesdosen die festgelegten Grenzen nicht überschreiten. Der Begriff 'Novel Food' wurde häufig erwähnt, obwohl er technisch gesehen nur für CBD-Isolate und nicht für Vollspektrum-Extrakte gilt. Dennoch werden Produkte wie Vollspektrum-CBD-Öle mit Konzentrationen von 10% und 20% sowie andere CBD-haltige Lebensmittel wie Tees und Süßigkeiten genau unter die Lupe genommen

Die Maßnahmen der DGCCRF haben Diskussionen innerhalb der Branche ausgelöst, da diese Inspektionen potenziell alle CBD-Produkte auf dem französischen Markt betreffen könnten. Laut Aussagen eines inspizierten Unternehmens könnte der Analyseprozess bis zu einem Monat dauern und zielt darauf ab, alle im Umlauf befindlichen Produkte abzudecken. Dies hat viele in der Branche über die zukünftige regulatorische Landschaft und deren Auswirkungen auf ihre Geschäfte in Unsicherheit gelassen

Während die Inspektionen fortgesetzt werden, beobachtet die CBD-Community die Entwicklungen genau und hofft auf klarere regulatorische Richtlinien. Die DGCCRF hat bislang nicht offiziell auf Anfragen zur Grundlage und zum Umfang dieser Inspektionen reagiert. In der Zwischenzeit setzen sich die Akteure der Branche für transparente Vorschriften ein, die die Sicherheit der Verbraucher gewährleisten und gleichzeitig das Wachstum des CBD-Marktes in Frankreich unterstützen

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