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Ehemaliger Jugendlicher reflektiert über systemische Mängel und persönliches Wachstum
High TimesThe Clock Saved Me: A Reckoning with Juvenile Injustice

Ehemaliger Jugendlicher reflektiert über systemische Mängel und persönliches Wachstum

Ein ehemaliger Jugendlicher erzählt von seinen Erfahrungen und hebt die systemischen Mängel sowie die Notwendigkeit von Reformen im Jugendjustizsystem hervor

Key Points

  • 1Ehemaliger Inhaftierter diskutiert Erfahrungen im Jugendjustizsystem
  • 2Geschichte hebt Mangel an echter Rehabilitation und systemische Mängel hervor
  • 3Cousin Jorge und Al Capone dienen als kontrastierende Vorbilder
  • 4Jugendjustizsystem wird für strafenden statt unterstützenden Ansatz kritisiert
  • 5Autor setzt sich für systemische Reformen und ein unterstützungsorientiertes Justizsystem ein

Ein ehemaliger Jugendlicher teilt eine kraftvolle Erzählung über seine Erfahrungen im Jugendjustizsystem und betont die Notwendigkeit systemischer Reformen. Seine Geschichte hebt hervor, wie das System oft versagt, echte Rehabilitation zu bieten, und stattdessen Zyklen von Bestrafung und Marginalisierung perpetuiert

Die Erzählung beginnt mit einer Reflexionsübung in der Jugendanstalt, bei der die Inhaftierten gebeten wurden, Vorbilder zu identifizieren. Während die meisten konventionelle Figuren wählten, wählte der Autor seinen Cousin Jorge und den berüchtigten Gangster Al Capone und nutzte sie als Symbole für kontrastierende Lebenswege, die von gesellschaftlichen Anreizen beeinflusst wurden

Jorge, der Cousin des Autors, verkörperte die Tugenden von Disziplin und finanzieller Klugheit, indem er nicht nur für materielle Gewinne, sondern auch für Freiheit und Mobilität sparte. Im Gegensatz dazu repräsentierte Al Capone die Ausbeutung systemischer Mängel und gedieh in einer Gesellschaft, die illegale Aktivitäten über legitimes Unternehmertum belohnte

Der Autor erzählt von seinen eigenen Kämpfen mit dem Jugendjustizsystem, das mit einem geringfügigen cannabisbezogenen Vergehen begann. Er beschreibt einen Zyklus von Drogentests und Institutionalisierung, der es versäumte, zugrunde liegende Probleme anzugehen, und stattdessen Bestrafung statt Unterstützung oder Verständnis bot

Mit 18 Jahren wurde der Autor entlassen, nicht weil er rehabilitiert war, sondern weil die rechtliche Bindung des Systems abgelaufen war. Diese Erfahrung nährte sein Engagement für den Einsatz für Veränderungen und die Nutzung seiner Stimme, um die Notwendigkeit eines Justizsystems hervorzuheben, das Unterstützung über Bestrafung priorisiert

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