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Ehemaliger Marihuana-Häftling Weldon Angelos treibt Cannabis-Reformbemühungen der Trump-Ära voran
High TimesHe Was Sentenced to 55 Years for Weed. Now He’s the Connector Behind Trump’s Cannabis Push.

Ehemaliger Marihuana-Häftling Weldon Angelos treibt Cannabis-Reformbemühungen der Trump-Ära voran

Weldon Angelos, der einst zu 55 Jahren für Marihuana verurteilt wurde, leitet nun die Bemühungen zur Reform der US-Cannabis-Politik und beeinflusst die bundesstaatliche Umklassifizierung unter Trump

Key Points

  • 1Weldon Angelos verwandelte sich von einem Bundes-Marihuana-Häftling zu einem wichtigen Befürworter der Cannabis-Reform
  • 2Er bildete eine Koalition aus Athleten und Branchenführern, um die Trump-Administration zur Umklassifizierung von Cannabis zu bewegen
  • 3Angelos' Fall hob die harten Realitäten der bundesstaatlichen Drogenverurteilungen und der obligatorischen Mindeststrafen hervor
  • 4Er spielte eine Rolle bei der Verabschiedung des First Step Act, der die bundesstaatlichen Strafgesetze reformierte
  • 5Angelos setzt sich weiterhin für Begnadigungen und eine umfassendere Cannabis-Legalisierung in den USA ein

Weldon Angelos, der einst zu 55 Jahren Bundesgefängnis für geringfügige Marihuana-Vergehen verurteilt wurde, ist zu einer zentralen Figur in der Reform der US-Cannabis-Politik geworden, insbesondere beim Bestreben, Marihuana nach Bundesrecht neu zu klassifizieren. Laut High Times nutzt Angelos nun die gleichen rechtlichen und politischen Systeme, die einst zu seiner Inhaftierung führten, um sich für die Umklassifizierung von Cannabis von Schedule I auf Schedule III einzusetzen. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Bildung einer Koalition aus Athleten, Branchenführern und prominenten Befürwortern, um den ehemaligen Präsidenten Donald Trump zu beeinflussen, der im Dezember eine Exekutive Anordnung zur Unterstützung der Umklassifizierung erließ. Bemerkenswert ist, dass Angelos die Hilfe von Mike Tyson und anderen prominenten Athleten in Anspruch nahm, die das Weiße Haus drängten, Wahlversprechen zur Cannabis-Reform einzuhalten

Angelos' Advocacy ist stark von seinen persönlichen Erfahrungen mit den harten Realitäten der bundesstaatlichen Drogenverurteilungen geprägt. Im Jahr 2004 wurde Angelos als aufstrebender Musikproduzent wegen Anklagen aus drei kleinen Marihuana-Transaktionen und einer angeblich erfundenen Waffenanklage verurteilt. „Sie wollten wirklich Snoop Dogg“, sagte Angelos zu High Times und beschrieb, wie die Staatsanwälte seine Nähe zur Hip-Hop-Kultur nutzten, um ihn zur Zusammenarbeit zu drängen, was letztendlich zu einer obligatorischen 55-jährigen Haftstrafe führte. Das Ergebnis des Prozesses wurde stark von den Taktiken der Staatsanwaltschaft und den obligatorischen Mindeststrafen beeinflusst, wobei selbst der vorsitzende Richter später die Strafe als ungerecht bezeichnete

Während er 13 Jahre seiner Strafe absass, erlebte Angelos die rasante Transformation der Cannabislandschaft, als Staaten wie Colorado und Washington Marihuana legalisierten, während er und andere Insassen wegen verwandter Vergehen weiterhin hinter Gittern blieben. Seine letztendliche Begnadigung im Jahr 2016, die nach jahrelangen Bemühungen von Senatoren und Prominenten gesichert wurde, markierte den Beginn seiner öffentlichen Kampagne für eine umfassendere Cannabis-Reform. Angelos arbeitete anschließend mit der Trump-Administration am First Step Act, der einige der bundesstaatlichen Strafgesetze reformierte, die zu seiner langen Inhaftierung geführt hatten

Angelos konzentriert sich weiterhin auf die rechtlichen Implikationen der Umklassifizierung von Cannabis und argumentiert, dass dieser Schritt alles andere als symbolisch ist. „Von seinem Standpunkt aus ist die Umklassifizierung nicht symbolisch, da sie den Druck auf die Staatsanwaltschaft verändert, die gesetzlichen Obergrenzen einschränkt und beeinflusst, wie Bundesfälle angeklagt werden, bevor eine Jury ein Wort hört“, berichtete High Times. Angelos ist aktiv an Dutzenden von Begnadigungsfällen beteiligt und erwartet, dass die Umklassifizierung zu weiteren Strafminderungen oder Freilassungen für bundesstaatliche Marihuana-Verbrecher führen wird. Er nannte kürzlich Fälle, in denen Staatsanwälte Cannabis-Anklagen im Lichte sich ändernder Richtlinien fallengelassen haben, was auf einen Wandel in den Prioritäten der bundesstaatlichen Durchsetzung hinweist

Für die Zukunft setzt sich Angelos weiterhin dafür ein, Cannabis vollständig aus dem Controlled Substances Act zu entfernen, obwohl er Schedule III als bedeutenden Zwischenschritt ansieht. Er glaubt, dass die Umklassifizierung sofort die Strafaussetzung und den Druck auf die Staatsanwaltschaft in Bundesfällen reduzieren wird, was potenziell Tausende beeinflussen könnte. Für die globale Cannabis-Industrie unterstreicht diese Entwicklung die erheblichen Auswirkungen von bundesstaatlichen Politikänderungen sowohl auf das individuelle Leben als auch auf umfassendere Reformen im Strafrecht. Aus der Perspektive der OG Lab-Redaktion zeigt Angelos' Geschichte, wie persönliche Erfahrungen systemische Veränderungen vorantreiben können, und seine fortlaufenden Bemühungen werden wahrscheinlich die nächste Phase der Cannabis-Legalisierung und Strafrechtsreform in den Vereinigten Staaten prägen

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