
Einheit im Cannabis: Die One Plant Alliance zielt darauf ab, die Spaltungen in der Branche zu überbrücken
Die One Plant Alliance strebt an, die Cannabisindustrie mit einem Vorschlag für einen einheitlichen, wissenschaftlich fundierten regulatorischen Standard zu vereinen, um den fragmentierten Markt zu vereinfachen und zu harmonisieren
Key Points
- 1Die One Plant Alliance schlägt einen einheitlichen regulatorischen Standard für Cannabis vor
- 2Die Initiative wird von den Branchenveteranen Steve und Andrew DeAngelo geleitet
- 3Der Vorschlag konzentriert sich auf die 'Drei Goldenen Säulen': Altersverifikation, Produktprüfung und klare Kennzeichnung
- 4Die Ankündigung der Alliance erfolgt vor dem Hintergrund bundesstaatlicher Debatten über die Hanfregulierung
- 5Die Initiative lädt alle Interessengruppen der Branche ein, sich der Bewegung für eine einheitliche Cannabiszukunft anzuschließen
In einem mutigen Schritt, um die fragmentierte Cannabisindustrie zu vereinen, ist die One Plant Alliance mit einem Aufruf zur Kohäsion über Hanf, lizenzierten Cannabis und Erbe-Märkte hervorgetreten. Angeführt von den Branchengrößen Steve und Andrew DeAngelo sowie der Anwältin Amber D. Lengacher schlägt die Alliance einen einheitlichen Ansatz zur Cannabisregulierung unter dem Banner 'eine Pflanze, eine Politik, ein wissenschaftlich fundierter Standard' vor. Diese Initiative zielt darauf ab, die wettbewerblichen Unterschiede zu beseitigen, die aus dem derzeit fragmentierten regulatorischen Umfeld entstanden sind
Die One Plant Alliance setzt sich für einen regulatorischen Rahmen ein, der sich um die 'Drei Goldenen Säulen' dreht: Altersverifikation, Produktprüfung und klare Kennzeichnung. Diese Säulen sollen die regulatorische Landschaft vereinfachen und einen konsistenten Sicherheitsstandard bieten, der für alle Sektoren der Cannabisindustrie gilt. Wie Steve DeAngelo betont, ist die Vision ein nationaler Standard, der in allen fünfzig Bundesstaaten übernommen werden könnte, um die bürokratische Komplexität zu reduzieren und die betriebliche Belastung für kleine Landwirte und unabhängige Unternehmen zu verringern
Der Zeitpunkt der Ankündigung der Alliance fällt mit den laufenden bundesstaatlichen Debatten über die Hanfregulierung zusammen, insbesondere in Bezug auf berauschende Hanfprodukte. Jüngste gesetzgeberische Vorschläge drohen, viele hanfbasierte Produkte wieder zu kriminalisieren, was den dringenden Bedarf an einem einheitlichen regulatorischen Ansatz unterstreicht. Die Alliance argumentiert, dass ein einheitlicher, wissenschaftlich fundierter Standard eine effektivere Lösung bieten könnte als das derzeitige System von Verboten und Ausnahmen, das oft zu Verwirrung und Inkonsistenz auf dem Markt führt
Andrew DeAngelo verweist auf das historische Eintreten von Persönlichkeiten wie Dennis Peron und Jack Herer, die Cannabis als eine vereinigende Kraft und nicht als eine spaltende betrachteten. Der Vorschlag der Alliance basiert auf den Prinzipien Zugang, Sicherheit und Erschwinglichkeit und zielt darauf ab, die Überreste des Verbots abzubauen, die weiterhin einen Schatten über die Cannabisverbraucher werfen. Lengacher betont den Aspekt der Bürgerrechte und setzt sich für das Recht der Einzelnen ein, ihre bevorzugte Form von THC ohne Angst vor rechtlichen Konsequenzen zu wählen
Die One Plant Alliance lädt alle Interessengruppen der Cannabisindustrie, von Landwirten und Einzelhändlern bis hin zu politischen Entscheidungsträgern und Verbrauchern, ein, sich ihrer Sache anzuschließen. Sie streben an, eine klarere, sicherere und konsistentere Zukunft für Cannabis durch ein kollektives Engagement für ihre vorgeschlagenen Standards zu fördern. Obwohl der Weg zur breiten Akzeptanz dieser Standards mit Herausforderungen verbunden ist, stellt die Alliance einen bedeutenden Schritt zur Lösung der langjährigen Probleme der Fragmentierung innerhalb der Branche dar
Während die Cannabisgemeinschaft mit anhaltenden regulatorischen Herausforderungen kämpft, bietet der Vorschlag der One Plant Alliance einen potenziellen Plan für die Zukunft. Obwohl die bundesstaatliche Reform schleppend voranschreitet und die Systeme auf Landesebene tief verwurzelt sind, könnte die Vision der Alliance von Einheit und Standardisierung als Katalysator für Veränderungen dienen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Initiative die notwendige Unterstützung gewinnen kann, um die Cannabislandschaft neu zu gestalten