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Europäische Hanfvereinigung fordert EU zur Erhöhung der THC-Grenzwerte für Industriehanf auf
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Europäische Hanfvereinigung fordert EU zur Erhöhung der THC-Grenzwerte für Industriehanf auf

Die Europäische Industriehanfvereinigung fordert die EU auf, die THC-Grenzwerte für Industriehanf auf 0,3 % zu erhöhen, um das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu fördern

Key Points

  • 1EIHA fordert die EU auf, die THC-Grenze für Hanf auf 0,3 % zu erhöhen
  • 2Aktuelle EU-THC-Grenze von 0,2 % schränkt den Anbau von Hanfvarianten ein
  • 3Höhere THC-Grenzen in anderen Ländern zeigen keine psychotropen Effekte
  • 4Änderung könnte die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hanfbauern erhöhen
  • 5Vorschlag spiegelt die globale Debatte über Standards für den Hanfanbau wider

Die Europäische Industriehanfvereinigung (EIHA) setzt sich dafür ein, dass die Europäische Union die zulässigen THC-Grenzwerte für Industriehanf von derzeit 0,2 % auf 0,3 % erhöht. Dieser Änderungsaufruf basiert auf der Überzeugung der Vereinigung, dass die aktuelle THC-Schwelle die Vielfalt des anbaubaren Hanfs unnötig einschränkt und somit das Wachstumspotenzial der Branche behindert

Historisch gesehen lag die THC-Grenze für Industriehanf bei 0,5 %, wurde dann auf 0,3 % gesenkt und 1999 von der EU weiter auf 0,2 % reduziert. Die EIHA argumentiert, dass diese Reduzierung durch keine Beweise gerechtfertigt ist, die zeigen, dass die 0,3 %-Schwelle den Anbau von psychoaktivem Cannabis erleichtern würde. Diese Position wird durch Vergleiche mit Ländern wie der Schweiz unterstützt, wo eine THC-Grenze von 1 % erlaubt ist, ohne dass psychotrope Effekte auftreten

Die EIHA hat formell beantragt, dass das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten die Entscheidung von 1999 überdenken und die THC-Grenze auf 0,3 % wiederherstellen. Die Vereinigung betont, dass eine solche Änderung die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hanfbauern erhöhen würde, insbesondere im Vergleich zu ihren Kollegen in den Vereinigten Staaten und China, wo bereits eine höhere Grenze gilt

Im Gegensatz zu den strengen Vorschriften der EU haben einige Regionen liberalere Ansätze angenommen. So erlaubt Italien beispielsweise eine THC-Grenze von 0,6 % für Hanf im Freiland, obwohl Produkte aus Hanf auf 0,2 % begrenzt sind. Unterdessen hat Westaustralien kürzlich seine THC-Grenze auf 1 % erhöht, um seine Hanfindustrie zu stärken

In der Zukunft könnte der Vorschlag der EIHA erhebliche Auswirkungen auf den europäischen Hanfmarkt haben, indem er eine größere Vielfalt an Hanfsorten fördert und möglicherweise das wirtschaftliche Wachstum im Sektor ankurbelt. Der Vorstoß der Vereinigung für regulatorische Änderungen hebt die laufende globale Debatte über die Standards für den Hanfanbau und deren Auswirkungen auf die landwirtschaftliche und industrielle Entwicklung hervor

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