
Haribo ruft Cola-Süßigkeiten in den Niederlanden wegen Cannabis-Kontamination zurück
Haribo ruft Kilopackungen von Cola-Süßigkeiten in den Niederlanden zurück, nachdem Cannabis-Spuren Schwindelgefühle bei Verbrauchern verursachen und Sicherheitsuntersuchungen auslösen
Key Points
- 1Haribo Cola-Süßigkeiten in Kilopackungen wurden in den Niederlanden wegen Cannabis-Kontamination zurückgerufen
- 2Verbraucher berichteten von Schwindelgefühlen, was Ermittlungen der NVWA und der Polizei auslöste
- 3Haribo bietet Rückerstattungen für betroffene Produkte mit spezifischem Mindesthaltbarkeitsdatum und Produktcode an
- 4Der Vorfall wirft Bedenken auf, dass Cannabis-Edibles mit normalen Süßigkeiten verwechselt werden
- 5Die Behörden untersuchen, wie Cannabis in die Haribo-Verpackung gelangte
Die niederländische Lebensmittelaufsichtsbehörde NVWA hat eine Warnung vor dem Verzehr von Haribo Cola-Süßigkeiten aus Kilopackungen herausgegeben, nachdem Berichte über Schwindelgefühle bei Verbrauchern eingegangen sind. Diese Warnung erfolgt, während die Behörden in Zusammenarbeit mit Haribo die Ursache dieser unerwünschten Reaktionen untersuchen. Erste Erkenntnisse deuten auf das Vorhandensein von Cannabis in den Süßigkeiten hin, was Bedenken hinsichtlich einer Kontamination aufwirft
Laut Berichten von ANP und Hart van Nederland wurden Spuren von Cannabis in den Cola-Süßigkeiten nachgewiesen, obwohl die genaue Anzahl der betroffenen Personen ungewiss bleibt. Die NVWA hat mindestens drei betroffene Tüten identifiziert. In der Zwischenzeit führt die Polizei eine separate Untersuchung durch, um herauszufinden, wie Cannabis in die Produktverpackung gelangte
Haribo hat reagiert, indem das Unternehmen die Verbraucher auffordert, alle Kilopackungen von Happy Cola F!ZZ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Januar 2026 und der Produktnummer L341-4002307906 zurückzugeben. Diese Tüten werden erstattet, und das Unternehmen hat versichert, dass andere Größen des Produkts von diesem Problem nicht betroffen sind. Die NVWA hat die Echtheit dieser Haribo-Produkte bestätigt und Bedenken hinsichtlich gefälschter Waren zurückgewiesen
Dieser Vorfall hebt das wachsende Problem hervor, dass Cannabis-Edibles mit normalen Süßigkeiten verwechselt werden, ein Problem, das in der Vergangenheit bereits dazu geführt hat, dass Kinder erkrankt sind. Im Jahr 2023 trat eine ähnliche Situation in Den Haag auf, bei der sechs Kinder krank wurden, nachdem sie THC-haltige Süßigkeiten konsumiert hatten. Während die Ermittlungen fortgesetzt werden, werden die Verbraucher aufgefordert, ihre Produkte zu überprüfen und die Rückrufanweisungen zu befolgen