
Hound Labs' Cannabis-Alkoholtester steht vor Herausforderungen bei der Wirksamkeitsbewertung
Hound Labs' Cannabis-Alkoholtester hat Schwierigkeiten, seine Wirksamkeit zu beweisen, während wissenschaftliche Validierung und THC-Beeinträchtigungs-Kriterien noch ungelöst sind
Key Points
- 1Hound Labs' Cannabis-Alkoholtester steht vor Herausforderungen bei der Zuverlässigkeitsbewertung
- 2Erhebliche Investitionen erforderlich für genaue Cannabis-Testgeräte
- 3Wissenschaftliche Gemeinschaft skeptisch gegenüber der Wirksamkeit der aktuellen Technologie
- 4Kein Konsens über THC-Beeinträchtigung erschwert die Geräteentwicklung
- 5Cannabis beeinflusst das Fahren anders als Alkohol, was Tests kompliziert
Hound Labs, ein Unternehmen, das einst Schlagzeilen mit der Entwicklung eines Cannabis-Alkoholtesters machte, sieht sich Herausforderungen bei der Markteinführung seines Produkts gegenüber. Das Gerät, bekannt als Hound, wurde entwickelt, um THC-Spiegel im System eines Fahrers zu erkennen, ähnlich wie traditionelle Alkoholtester den Blutalkoholgehalt messen. Trotz anfänglichem Interesse von Strafverfolgungsbehörden in den Vereinigten Staaten bleibt die Technologie weit davon entfernt, ein zuverlässiges Werkzeug für Tests am Straßenrand zu sein
Das Konzept eines Cannabis-Alkoholtesters hat erhebliche Investitionen angezogen, insbesondere mit der Welle der Cannabislegalisierung, die die USA erfasst. Dennoch steht die Wirksamkeit dieser Geräte weiterhin unter Beobachtung. Laut Cáñamo sind erhebliche Mittel erforderlich, um sicherzustellen, dass diese Geräte genau und konsistent funktionieren, ähnlich wie Alkoholtester. Während das Gerät von Hound Labs anfänglich für sein Potenzial gelobt wurde, muss seine Wirksamkeit noch bewiesen werden
Nick Morrow, ein pensionierter Sheriff aus Los Angeles County, hebt die wettbewerbsintensive Natur des Marktes für Cannabis-Testgeräte hervor. Er stellt fest, dass trotz des Sturms auf Patente die wissenschaftliche Gemeinschaft skeptisch gegenüber den aktuellen Fähigkeiten der Technologie bleibt. „Jeder will etwas, das funktioniert“, erklärt Morrow und betont die Kluft zwischen der Marktnachfrage und der wissenschaftlichen Validierung
Hound Labs CEO Mike Lynn bleibt optimistisch und behauptet, dass Tests durch Dritte bald die Zuverlässigkeit des Geräts bestätigen werden, selbst unter extremen Bedingungen. Dennoch bleibt das größere Problem bestehen: die Definition eines sicheren THC-Spiegels für Fahrer. Wie Marshall Doney von der American Automobile Association anmerkt, gibt es derzeit keinen Konsens darüber, wie THC die Fahrfähigkeit beeinflusst, was die Entwicklung effektiver Testgeräte kompliziert
Studien deuten darauf hin, dass der Konsum von Cannabis zwar das Fahren beeinflusst, jedoch Fahrer nicht auf die gleiche Weise beeinträchtigt wie Alkohol. Forschungen zeigen, dass von Cannabis beeinträchtigte Fahrer möglicherweise vorsichtiger sind, obwohl ihr Unfallrisiko immer noch höher ist als das von nüchternen Fahrern. Bis ein Konsens über die Beeinträchtigung durch THC erreicht wird, bleibt die Aussicht auf einen funktionalen Cannabis-Alkoholtester ungewiss