
Italienische Regierung schlägt monopolistische Kontrolle über Cannabis Light vor
Die italienische Regierung schlägt ein System monopolistischer Kontrolle für Cannabis Light vor, mit dem Ziel, den Markt durch strenge Maßnahmen zu regulieren
Key Points
- 1Italienische Regierung schlägt monopolistische Kontrolle über Cannabis Light vor
- 2Neue Maßnahmen umfassen das Verbot von Online-Verkäufen und Besteuerung wie Zigaretten
- 3Bestehende Cannabis-Light-Händler äußern Bedenken über ihren Ausschluss
- 4Vorschlag sieht Verkäufe über lizenzierte monopolistische Einzelhändler vor
- 5Zukunft der Cannabis-Light-Industrie in Italien bleibt ungewiss
Die italienische Regierung ändert ihre Strategie bezüglich Cannabis Light, indem sie ein System monopolistischer Kontrolle vorschlägt. Dieser neue Ansatz folgt auf frühere erfolglose Versuche, das Produkt durch gesetzgeberische Maßnahmen und Richtlinien zu verbieten. Die Regierung zielt darauf ab, den Markt zu regulieren, indem sie ein strenges Genehmigungsregime einführt, Online-Verkäufe verbietet und den Verkauf an Minderjährige einschränkt. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen fiskalischen Änderung, die der Finanzkommission vorgelegt wurde
Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa umfasst der Vorschlag die Einführung einer steuerlichen Belastung ähnlich der von Zigaretten auf Hanfteile, die zum Rauchen oder Inhalieren verwendet werden. Der Verkauf dieser Produkte würde auf lizenzierten monopolistischen Einzelhändlern und spezialisierten Geschäften beschränkt. Darüber hinaus wären Werbung und Verkaufsautomatenverkäufe verboten, was mit der Absicht der Regierung übereinstimmt, die Verteilung von Cannabis Light streng zu kontrollieren
Der Vorschlag sieht auch vor, dass Verkäufe über autorisierte Steuerlager erfolgen, mit spezifischen Überwachungsmaßnahmen für die Hersteller der Produkte. Ähnlich wie bei Tabakregulierungen unterliegt der Konsum von CBD-Cannabis denselben Rauchverboten, wie etwa Verboten in geschlossenen Räumen. Warnhinweise zu Gesundheitsrisiken werden ebenfalls als Teil des Regulierungspakets in Betracht gezogen
Trotz der Anerkennung des Bedarfs an Regulierung kritisiert das italienische Cannabis-Medium DolceVita den Ausschluss bestehender Cannabis-Light-Händler aus dem vorgeschlagenen System. Sie argumentieren, dass die hohe Besteuerung den Sektor ersticken könnte, der bereits rechtlichen Herausforderungen und Stigmatisierung ausgesetzt war. DolceVita fordert eine politische Anerkennung vergangener Fehltritte im Umgang mit der Branche und betont die Notwendigkeit einer fairen Behandlung legaler Unternehmen
Die Zukunft des Cannabis-Light-Sektors in Italien bleibt ungewiss, während die Regierung auf monopolistische Kontrolle drängt. Interessengruppen sind besorgt über die potenziellen negativen Auswirkungen auf die Branche und fordern einen ausgewogenen Ansatz, der sowohl Regulierung als auch Marktfähigkeit berücksichtigt. Die laufende Debatte verdeutlicht die Komplexität der Integration von Cannabis Light in Italiens Regulierungsrahmen