
Josh Kesselman kritisiert Big Alcohol für Anti-Cannabis-Kampagne
Josh Kesselman beschuldigt Big Alcohol, Angstmachertaktiken zu verwenden, um Cannabis zu untergraben, und hebt den Marktwettbewerb als das wahre Motiv hinter der Kampagne hervor
Key Points
- 1Josh Kesselman beschuldigt Big Alcohol von Anti-Cannabis-Taktiken
- 2Er hebt den Anstieg von THC-Getränken als Marktbedrohung für Alkohol hervor
- 3Kesselman fordert fairen Wettbewerb und Verbraucherwahl
- 4Er kritisiert den Sensationalismus von Cannabisrisiken in den Medien
- 5Kesselman schlägt vor, dass Alkoholunternehmen in den Cannabismarkt eintreten
Josh Kesselman, Herausgeber von High Times, hat offen kritisiert, was er als eine gezielte Kampagne von Big Alcohol wahrnimmt, um die Cannabisindustrie zu untergraben. In einem kürzlichen Interview argumentierte Kesselman, dass der plötzliche Anstieg negativer Berichte über Cannabis, insbesondere solche, die es als Ursache für schweres Erbrechen darstellen, mehr mit Marktwettbewerb als mit echten gesundheitlichen Bedenken zu tun hat. Er glaubt, dass dieser Rückschlag mit der steigenden Beliebtheit von THC-haltigen Getränken zusammenfällt, die an Bedeutung gewinnen, während der Alkoholkonsum in den USA zurückgeht
Kesselman schlägt vor, dass die Darstellung der Risiken von Cannabis übertrieben ist im Vergleich dazu, wie alkoholbedingte Schäden behandelt werden. Er weist auf die Ironie hin, dass Alkoholunternehmen vor cannabisbedingtem Erbrechen warnen, während Alkohol selbst eine bekannte Ursache für solche Reaktionen ist. Kesselman erkennt an, dass Cannabis bei einigen Nutzern unerwünschte Wirkungen hervorrufen kann, doch der Sensationalismus der Medien ist unverhältnismäßig und dient dazu, Marktinteressen zu schützen, anstatt die Öffentlichkeit genau zu informieren
Er argumentiert weiter, dass die von Big Alcohol propagierte Erzählung nicht um Gesundheit geht, sondern um die Kontrolle der Marktdynamik. Kesselman fordert einen fairen Wettbewerb und schlägt vor, dass, wenn Alkoholunternehmen wirklich besorgt über die Auswirkungen von Cannabis sind, sie in Erwägung ziehen sollten, selbst in den Markt für Cannabisgetränke einzutreten. Er betont, dass der Verbraucher die Freiheit haben sollte, zwischen Alkohol und Cannabis zu wählen, ohne von angstmachenden Taktiken beeinflusst zu werden
Kesselman weist auch darauf hin, dass der Drang nach strengeren Regulierungen nicht nur auf alkoholische Interessen beschränkt ist; große landwirtschaftliche und Cannabisunternehmen könnten ebenfalls von politischen Maßnahmen profitieren, die den Markteintritt einschränken. High Times hat zuvor hervorgehoben, wie Cannabisrisiken, wie das Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom, in den Medien oft sensationalisiert werden. Kesselmans Kommentare spiegeln einen breiteren Aufruf zu ehrlichem Diskurs und Marktgerechtigkeit wider und setzen sich für Verbraucherwahl und Transparenz ein