
Kanadische Investmentbanker für den Zusammenbruch des US-Cannabismarktes verantwortlich gemacht
Kanadische Investmentbanker werden für den Zusammenbruch des US-Cannabismarktes verantwortlich gemacht, was zu weitreichenden Insolvenzen und wirtschaftlichen Turbulenzen führte
Key Points
- 1Kanadische Banker beeinflussten das unhaltbare Wachstum des US-Cannabismarktes
- 2COVID-19 steigerte zunächst die Nachfrage nach Cannabis, aber der Markt brach später zusammen
- 3Große Marken wie Harborside und Monogram standen vor der Insolvenz
- 4Der Einzelhandelsumsatz fiel von 6 Milliarden Dollar im Jahr 2021 auf 4 Milliarden Dollar bis 2025
- 5Der Zusammenbruch der Branche hebt die Risiken unkontrollierter Finanzstrategien hervor
Der US-Cannabismarkt, der einst für ein monumentales Wachstum bereit war, hat einen steilen Rückgang erlebt, wobei viele Brancheninsider die kanadischen Investmentbanker verantwortlich machen. Die anfängliche Begeisterung für Cannabisinvestitionen wurde von kanadischen Unternehmen wie Canopy Growth angeheizt, die Milliardeninvestitionen und steigende Marktkapitalisierungen verzeichneten. Doch die Realität der Fragilität des Marktes wurde bald offensichtlich, als finanzielle Fehltritte und Überbewertungen zu weitreichenden Turbulenzen in der Branche führten
Mit der Expansion der Cannabisindustrie wurde Kalifornien zum Brennpunkt, da Unternehmen schnell Lizenzen erwarben und Lieferketten aufbauten. Doch der erwartete Boom war von kurzer Dauer. Die COVID-19-Pandemie trieb zunächst die Nachfrage an, aber als die Konjunkturhilfen schwanden, nahm auch die Stabilität des Marktes ab. Einzelhandelsgeschäfte hatten Schwierigkeiten, Rechnungen zu begleichen, die Großhandelspreise stürzten ab und Kapital wurde knapp, was zu einer Kaskade finanzieller Misserfolge führte
Ein wesentlicher Faktor für den Rückgang des Marktes war der Einfluss der kanadischen Investmentbanker, die die Schaffung großer, unhandlicher Unternehmen förderten. Diese Banker nutzten das bundesstaatliche Verbot von Cannabis in den USA aus, das amerikanischen Unternehmen die Notierung an großen Börsen untersagte. Stattdessen wandten sie sich an die Canadian Securities Exchange, die weniger Aufsicht hatte, was überhöhte Bewertungen und riskante Finanzstrategien ermöglichte
Die Folgen dieser finanziellen Praktiken waren verheerend. Ikonische Cannabismarken wie Harborside Dispensary und Jay Z's Monogram sahen sich mit Insolvenz konfrontiert, während andere wie Flow Kana und Medmen Millionen an Investitionen verbrannten. Bis 2025 war die Liste der Insolvenzen gewachsen, wobei der Einzelhandelsumsatz von fast 6 Milliarden Dollar im Jahr 2021 auf etwa 4 Milliarden Dollar fiel und eine Spur wirtschaftlicher Verwüstung in Bundesstaaten wie Oregon, Washington und Michigan hinterließ
Während die Branche mit ihrem Niedergang kämpft, bleiben Fragen über die Rolle der kanadischen Banker und das breitere Wirtschaftssystem bestehen. Während die Entkriminalisierung und bundesstaatliche Reformen einen Hoffnungsschimmer bieten, ist der Schaden bereits angerichtet. Der Zusammenbruch des Cannabismarktes dient als warnendes Beispiel für ungebremste finanzielle Ambitionen und die Verwundbarkeiten aufstrebender Industrien