
Meta aktualisiert Werberichtlinien zur Erlaubnis begrenzter CBD-Produktwerbung
Meta überarbeitet die Werberichtlinien, um die Werbung für nicht konsumierbare CBD-Produkte unter bestimmten Bedingungen zuzulassen, was einen Wandel im Ansatz der sozialen Medien zur Cannabiswerbung markiert
Key Points
- 1Meta erlaubt begrenzte CBD-Produktanzeigen unter bestimmten Bedingungen
- 2CBD-Anzeigen müssen von LegitScript zertifiziert sein und lokalen Gesetzen entsprechen
- 3Hanfproduktanzeigen benötigen in Nordamerika keine schriftliche Genehmigung mehr
- 4THC- und psychoaktive Cannabisproduktanzeigen bleiben verboten
- 5Twitter aktualisiert ebenfalls die Cannabis-Werberichtlinien für zertifizierte Werbetreibende
Meta, das Mutterunternehmen von Facebook und Instagram, hat seine Werberichtlinien überarbeitet, um die Werbung für bestimmte nicht konsumierbare CBD-Produkte zuzulassen. Diese Richtlinienänderung, die letzten Dienstag angekündigt wurde, erlaubt Anzeigen für CBD-Produkte mit bis zu 0,3 % THC, was mit der bundesstaatlichen Definition von legalem Hanf in den USA übereinstimmt, unter bestimmten Bedingungen
Um CBD-Produkte zu bewerben, müssen Unternehmen eine schriftliche Genehmigung von Meta einholen und sicherstellen, dass ihre Produkte von LegitScript, einem Compliance-Unternehmen, zertifiziert sind. Darüber hinaus müssen diese Anzeigen den lokalen Gesetzen entsprechen und dürfen keine Personen unter 18 Jahren ansprechen. Dieser Schritt stellt eine bedeutende Veränderung in der Vermarktung von CBD-Produkten auf großen sozialen Medienplattformen dar
Meta hat auch die Werberegeln für nicht konsumierbare Hanfprodukte, wie Fasern und Samen, gelockert. Diese Produkte können nun ohne schriftliche Genehmigung in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko beworben werden, sofern sie den lokalen Gesetzen und Branchenrichtlinien entsprechen. Diese Änderung zielt darauf ab, den Zugang zum Markt für hanfbasierte Produkte zu erleichtern
Trotz dieser Lockerungen hält Meta strenge Verbote gegen Anzeigen aufrecht, die THC-basierte oder psychoaktive Cannabisprodukte bewerben. Anzeigen für CBD-Produkte dürfen keine Aussagen über die Behandlung oder Heilung von Krankheiten machen. Dieser vorsichtige Ansatz spiegelt die anhaltenden regulatorischen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Werbung für Cannabisprodukte wider
Die Aktualisierungen der Werberichtlinien von Meta sind Teil eines breiteren Trends unter sozialen Medienplattformen, sich an die sich entwickelnde Cannabisindustrie anzupassen. Ähnliche Änderungen wurden von Twitter vorgenommen, das nun zertifizierten Werbetreibenden erlaubt, verpackte Cannabisprodukte zu bewerben. Diese Entwicklungen zeigen eine wachsende Akzeptanz und Integration von Cannabisprodukten in die Mainstream-Werbekanäle