
Mike Tyson und Ric Flair reichen Klage über 50 Millionen Dollar wegen angeblichen Cannabis-Lizenzbetrugs ein
Mike Tyson und Ric Flair verklagen ehemalige Partner auf über 50 Millionen Dollar und werfen Betrug in einem Cannabis-Branding-Deal vor
Key Points
- 1Mike Tyson und Ric Flair werfen Betrug im Cannabis-Branding-Deal vor
- 2Die Klage fordert über 50 Millionen Dollar an Schadensersatz und Anwaltskosten
- 3Die Beschwerde beschreibt den Missbrauch von Prominenten-Abbildungen durch ehemalige Partner
- 4Das Management von Ric Flairs geistigem Eigentum ist ein zentrales Thema
- 5Der Fall hebt breitere Risiken in Prominenten-Cannabis-Ventures hervor
Mike Tyson und Ric Flair sind in einen Rechtsstreit verwickelt, in dem sie ehemaligen Geschäftspartnern Betrug in einem Cannabis-Branding-Deal vorwerfen. Die im Dezember beim US-Bezirksgericht für den Northern District of Illinois eingereichte Klage behauptet, dass ehemalige Führungskräfte und Aktionäre von Carma HoldCo die Namen und Abbildungen der Prominenten zum persönlichen Vorteil missbraucht haben. Tyson und Flair fordern über 50 Millionen Dollar an Schadensersatz, Anwaltskosten und Auslagen
Die Klage bietet einen detaillierten Bericht über das angebliche Fehlverhalten der ehemaligen Führungskräfte von Carma HoldCo. Laut der Beschwerde haben diese Personen unautorisierte Lizenzgeschäfte und nicht offengelegte Nebenabkommen durchgeführt. Die Kläger argumentieren, dass solche Handlungen die Führungskräfte bereicherten, während sie dem Unternehmen und seinen prominenten Partnern finanziellen Schaden zufügten. Die Beschwerde wirft den Führungskräften auch vor, Unternehmensmittel für persönliche Ausgaben verwendet zu haben, einschließlich Luxusreisen und Renovierungen von Wohnhäusern
Ein wesentlicher Aspekt der Klage betrifft das geistige Eigentum von Ric Flair. Die Beschwerde behauptet, dass eine separate Einheit geschaffen wurde, um das Flair-bezogene Branding zu verwalten, wobei Flair unwissentlich eine Minderheitsbeteiligung zugewiesen wurde. Diese Einheit wurde Berichten zufolge an Carma verkauft, was die Eigenkapitalpositionen bestimmter Führungskräfte erhöhte, während Flair der Erlöse beraubt wurde, die er für zustehend hielt
Die Klage hebt auch potenzielle Interessenkonflikte hervor, insbesondere im Zusammenhang mit Cannabis-Betreibern in Nordkalifornien. Es wird behauptet, dass ein Führungskraft Führungsrollen auf beiden Seiten der Lizenzgeschäfte innehatte und Unternehmensverpflichtungen in persönliche Eigenkapitalanteile umwandelte, ohne dies offenzulegen. Darüber hinaus behauptet die Beschwerde, dass Lizenzvereinbarungen über Cannabisprodukte hinausgingen und unautorisierte Kategorien wie Nikotin-Vapes und Glücksspielanwendungen umfassten
Über die unmittelbaren rechtlichen Folgen hinaus verdeutlicht der Fall breitere Probleme innerhalb der Branche des Celebrity-Cannabis-Brandings. Während einer Phase rascher Expansion sah die Branche intransparente Lizenzstrukturen und schwache Aufsicht, die es ermöglichten, Werte auf Kosten der Prominenten zu extrahieren. Die Klage könnte, wenn sie erfolgreich ist, zu einer verstärkten Überprüfung ähnlicher Geschäfte und Praktiken führen
Während die Beklagten sich bislang nicht öffentlich geäußert haben, bietet die Klage einen umfassenden Blick auf die potenziellen Fallstricke von von Prominenten betriebenen Cannabis-Ventures. Während der Fall durch die Gerichte fortschreitet, könnte er einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie solche Streitigkeiten in Zukunft behandelt werden