
Minnesota House genehmigt Gesetz zur Legalisierung von Cannabis, Überprüfung durch den Senat steht aus
Das Repräsentantenhaus von Minnesota hat nach umfangreicher Debatte ein Gesetz zur Legalisierung von Cannabis verabschiedet, während der Senat bald seine Version überprüfen wird
Key Points
- 1Minnesota House verabschiedet Gesetz zur Legalisierung von Cannabis mit 71 zu 59 Stimmen
- 2Abgeordneter Zack Stephenson leitet die gesetzgeberische Initiative gegen die Prohibition
- 3Der Senat wird seine Version des Gesetzes vor dem Ende der Legislaturperiode überprüfen
- 4Gouverneur Tim Walz unterstützt das Gesetz und hat es in seinen Haushalt für erwartete Steuereinnahmen aufgenommen
- 5Die Gesetzgebung betont soziale Gerechtigkeit bei der Lizenzvergabe für Cannabisunternehmen
In einem bedeutenden Schritt in Richtung Cannabis-Legalisierung hat das Repräsentantenhaus von Minnesota ein Gesetz zur Legalisierung von Cannabis im Bundesstaat verabschiedet. Die Entscheidung fiel nach umfangreichen Ausschussprüfungen und einer zweitägigen Debatte, die in einer Abstimmung von 71 zu 59 für das Gesetz endete. Dies stellt einen entscheidenden Schritt im Gesetzgebungsprozess dar, da das Gesetz nun auf eine weitere Prüfung durch den Senat wartet
Das Gesetz, das von dem Abgeordneten Zack Stephenson angeführt wird, wurde von 15 Ausschüssen geprüft, bevor es auf den Boden des Repräsentantenhauses gelangte. Stephenson argumentierte leidenschaftlich gegen die derzeitigen Prohibitionsgesetze und erklärte sie für ineffektiv und sowohl finanziell als auch sozial kostspielig. Er hob das Versagen des Strafjustizsystems hervor, den Cannabiskonsum einzudämmen, und betonte die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes
Während sich der Senat auf die Überprüfung seines ergänzenden Gesetzes vorbereitet, gibt es Optimismus unter den demokratischen Führungskräften, die beide gesetzgebenden Kammern und das Büro des Gouverneurs kontrollieren. Da die Legislaturperiode am 22. Mai enden soll, gibt es einen starken Druck, die Gesetzgebung abzuschließen und zu verabschieden. Gouverneur Tim Walz hat bereits die Legalisierung von Cannabis in seinen Haushalt aufgenommen und erwartet erhebliche Steuereinnahmen aus der Reform
Die vorgeschlagene Gesetzgebung zielt darauf ab, soziale Gerechtigkeitsfragen anzugehen, indem sie Lizenzanträge von Personen aus einkommensschwachen Stadtteilen und von Veteranen, die von cannabisbezogenen Straftaten betroffen sind, priorisiert. Dieser Ansatz soll vergangene Ungerechtigkeiten beheben und eine vielfältige Teilnahme an der aufstrebenden Cannabisindustrie sicherstellen. Personen mit früheren Cannabisverurteilungen oder unmittelbare Familienmitglieder mit solchen Verurteilungen könnten ebenfalls eine bevorzugte Behandlung bei der Lizenzvergabe erhalten
Mit Blick auf die Zukunft könnte die erfolgreiche Verabschiedung dieses Gesetzes Minnesota als Vorreiter in der Cannabisreform positionieren und möglicherweise andere Bundesstaaten beeinflussen, die ähnliche Maßnahmen in Betracht ziehen. Die erwarteten wirtschaftlichen Vorteile und Fortschritte in der sozialen Gerechtigkeit bieten eine vielversprechende Zukunft für die Cannabislandschaft des Bundesstaates. Der endgültige Erfolg der Gesetzgebung wird jedoch von der Reaktion des Senats und der Finalisierung des Gesetzes vor der gesetzgeberischen Frist abhängen