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Neue Hanfdefinition wirft Bedenken hinsichtlich der Durchsetzung bei Bundesbehörden auf
Cannabis Science Tech<![CDATA[Congressional Research Service Report Raises Hemp Enforcement Questions]]>

Neue Hanfdefinition wirft Bedenken hinsichtlich der Durchsetzung bei Bundesbehörden auf

Ein neuer Bericht des Congressional Research Service wirft Fragen zur Durchsetzbarkeit der aktualisierten bundesstaatlichen Hanfdefinitionen und THC-Grenzwerte auf

Key Points

  • 1CRS-Bericht stellt die Durchführbarkeit der Durchsetzung der neuen Hanfdefinition in Frage
  • 2Neue Hanfdefinition tritt am 12. November 2026 in Kraft, mit spezifischen THC-Grenzwerten
  • 3Branchenvertreter äußern Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf Hanfunternehmen
  • 4FDA und DEA stehen vor Durchsetzungsherausforderungen aufgrund begrenzter Ressourcen
  • 5Möglichkeit für den Kongress, die bundesstaatlichen Durchsetzungsprioritäten zu überwachen und anzupassen

Ein aktueller Bericht des Congressional Research Service (CRS) hat potenzielle Herausforderungen bei der Durchsetzung der neu aktualisierten bundesstaatlichen Definition von Hanf hervorgehoben. Obwohl die Gesetzgebung verabschiedet wurde, stellt der Bericht die Durchführbarkeit der effektiven Umsetzung dieser Änderungen in Frage. Die neue Definition, die am 12. November 2026 in Kraft treten wird, legt fest, dass Hanf eine Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC)-Konzentration von nicht mehr als 0,3 Prozent auf trockener Gewichtsbasis haben muss. Darüber hinaus werden Produkte, die mehr als 0,4 Milligramm Gesamt-THC oder THCA pro Behälter enthalten, eingeschränkt

Der Congressional Research Service, eine überparteiliche Einrichtung, die die Kongresskomitees unterstützt, veröffentlichte am 3. Dezember den Bericht mit dem Titel "Änderung der bundesstaatlichen Definition von Hanf und Auswirkungen auf die bundesstaatliche Durchsetzung". Dieser Bericht untersucht die Entwicklung der Hanfgesetzgebung, insbesondere nach dem Farm Bill von 2018, und deren Auswirkungen auf die bundesstaatliche Durchsetzung. Die Neudefinition von Hanf war Teil des Haushaltsgesetzes für Landwirtschaft FY26, das nach der jüngsten Regierungsstilllegung verabschiedet wurde

Laut dem CRS umfasst die überarbeitete Definition von Hanf nicht nur die Pflanze Cannabis sativa L. und ihre Derivate, sondern schließt auch Produkte mit Cannabinoiden aus, die nicht natürlich in der Pflanze vorkommen oder ähnliche Wirkungen wie THC haben. Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) ist beauftragt, innerhalb von 90 Tagen nach Inkrafttreten des Gesetzes weitere Richtlinien zu veröffentlichen, um zu klären, welche Cannabinoide unter diese Kategorien fallen. Der Bericht deutet darauf hin, dass diese Änderungen die bundesstaatliche Kontrolle über bestimmte Hanfprodukte wiederherstellen könnten

Branchenvertreter, einschließlich des US Hemp Roundtable, haben erhebliche Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der neuen Definition auf die Hanfindustrie geäußert. Sie argumentieren, dass die strengen Einschränkungen die Lebensfähigkeit von Hanfunternehmen bedrohen könnten und setzen sich dafür ein, dass die Bundesstaaten die Befugnis erhalten, Hanf unabhängig von der bundesstaatlichen Aufsicht zu regulieren. Der US Hemp Roundtable hat außerdem einen Aktionsplan vorgeschlagen, um das Verbot zu verlängern und potenzielle negative Auswirkungen auf die Branche zu mildern

Der CRS-Bericht wirft Fragen auf, wie Bundesbehörden wie die FDA und die Drug Enforcement Administration (DEA) die neuen Vorschriften durchsetzen werden, angesichts ihrer begrenzten Ressourcen. Er zieht Parallelen zu dem aktuellen bundesstaatlichen Ansatz für Marihuana, bei dem den Bundesstaaten erlaubt wurde, zu regulieren, trotz widersprüchlicher bundesstaatlicher Gesetze. Der Bericht legt nahe, dass der Kongress möglicherweise die bundesstaatlichen Durchsetzungsprioritäten überwachen und die notwendigen Ressourcen für eine effektive Regulierung in Betracht ziehen muss. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Änderungen auf den Markt auswirken werden und ob die Bundesbehörden weitere Schritte unternehmen werden, um berauschende Hanfprodukte zu kontrollieren

In der Zukunft deutet der CRS-Bericht darauf hin, dass Bundesbehörden möglicherweise eng mit dem Justizministerium zusammenarbeiten müssen, um diese regulatorischen Herausforderungen anzugehen. Der Bericht unterstreicht die Bedeutung klarer Durchsetzungsstrategien und ausreichender Ressourcen, um die Komplexität des Hanfmarktes effektiv zu bewältigen. Während die Branche auf weitere Richtlinien von der FDA wartet, beobachten die Beteiligten die Situation genau und erwarten potenzielle Anpassungen der bundesstaatlichen und staatlichen Regulierungsrahmen

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