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Neuregelung von Cannabis zu Schedule III entfacht Debatte über Uplisting und Gerechtigkeit
High TimesWall Street Wants Stock Listings. Cannabis Wants Justice.

Neuregelung von Cannabis zu Schedule III entfacht Debatte über Uplisting und Gerechtigkeit

Die Neuregelung von Cannabis zu Schedule III entfacht eine Debatte über Uplisting und Gerechtigkeit und hebt die anhaltende bundesstaatliche Illegalität sowie die Herausforderungen der Branche hervor

Key Points

  • 1Cannabis wurde zu Schedule III neuregeln, was Debatten über Uplisting auslöst
  • 2Bundesstaatliche Illegalität bleibt bestehen und hindert Listings an NYSE/Nasdaq
  • 3Mögliche Abschaffung der 280E-Steuervorschrift bietet finanzielle Entlastung
  • 4Neuregelung ist ein Eingeständnis des medizinischen Wertes von Cannabis
  • 5Gerechtigkeit und umfassende Reformen bleiben ungelöst

Die kürzliche Neuregelung von Cannabis zu Schedule III unter der Anweisung von Präsident Trump hat Diskussionen in der Cannabisindustrie über ein mögliches Uplisting an großen Börsen wie der NYSE und Nasdaq ausgelöst. Während einige dies als Schritt in Richtung finanzieller Legitimität sehen, bleibt klar, dass die bundesstaatliche Illegalität von Cannabis bestehen bleibt. Die Neureklassifizierung bedeutet nicht die Legalisierung, noch bringt sie die staatlichen Märkte mit dem Bundesrecht in Einklang, was viele Akteure der Branche und Verbraucher in einem rechtlichen Dilemma lässt

Trotz der Aufregung über ein mögliches Uplisting ist die Realität, dass große US-Börsen vollständige Legalität verlangen, die Schedule III nicht bietet. Der Anbau, die Verteilung und der Verkauf von Cannabis bleiben nach Bundesrecht illegal, was es staatlich legalen Betreibern unmöglich macht, in diese Märkte einzutreten. Dies hat zu Spekulationen und Fehlinformationen über die Leichtigkeit des Uplisting geführt, das unter den aktuellen Vorschriften kein einfacher Prozess ist

Eine bedeutende Auswirkung der Neuregelung ist die wahrscheinliche Abschaffung der 280E-Steuervorschrift, die Cannabisunternehmen belastet hat, indem sie ihnen die Abzugsfähigkeit gewöhnlicher Geschäftsausgaben untersagt hat. Diese Änderung könnte den Cashflow verbessern und die Margen für viele Unternehmen stabilisieren, was finanzielle Entlastung bieten könnte, auch wenn es keine vollständige Legalisierung darstellt. Branchenexperten warnen jedoch, dass, während sich die finanziellen Bedingungen verbessern mögen, die grundlegenden Probleme der Kriminalisierung und des Zugangs ungelöst bleiben

Die umfassenderen Implikationen der Neuregelung heben eine Diskrepanz zwischen finanziellen Ambitionen und den anhaltenden Kämpfen um Gerechtigkeit und Legitimität innerhalb der Cannabisindustrie hervor. Viele erfolgreiche Marken haben gedeihen können, indem sie sich auf Gemeinschaft und Produktqualität konzentriert haben, anstatt auf den Druck des öffentlichen Marktes. Die Neuregelung dient als Eingeständnis der Bundesregierung über den medizinischen Wert von Cannabis, bleibt jedoch hinter der Bereitstellung von Gerechtigkeit oder umfassenden Reformen zurück. Der Weg nach vorne erfordert ein Gleichgewicht zwischen finanziellem Fortschritt und sinnvollen politischen Veränderungen, um die Prohibition wirklich zu beenden

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