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Neuseeland genehmigt erste LSD-Mikrodosierungsstudie
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Neuseeland genehmigt erste LSD-Mikrodosierungsstudie

Neuseeländische Forscher erhalten die Genehmigung, die Mikrodosierung von LSD zu untersuchen, um wissenschaftlich deren Auswirkungen auf Stimmung, Kognition und Wohlbefinden zu bewerten

Key Points

  • 1Universität Auckland führt erste LSD-Mikrodosierungsstudie durch
  • 2Studie zielt darauf ab, die Auswirkungen auf Stimmung, Kognition und Wohlbefinden zu messen
  • 3Teilnehmer werden Mikrodosen zu Hause unter kontrollierten Bedingungen einnehmen
  • 4Forschung könnte zu einer breiteren Akzeptanz von Psychedelika in der Therapie führen
  • 5Studie umfasst zunächst 40 männliche Teilnehmer mit möglicher Erweiterung

Forscher der Universität Auckland haben die endgültige Genehmigung der neuseeländischen Regierung erhalten, um eine bahnbrechende Studie zur LSD-Mikrodosierung durchzuführen. Dies markiert die erste wissenschaftliche Untersuchung der Auswirkungen der Einnahme kleiner, kontrollierter Dosen von LSD, mit dem Ziel, deren Einfluss auf Stimmung, Kognition und das allgemeine Wohlbefinden zu bewerten. Die Initiative spiegelt ein wachsendes Interesse daran wider, die potenziellen Vorteile von Psychedelika ohne die vollständigen psychoaktiven Effekte zu verstehen

Mikrodosierung umfasst die Einnahme sehr kleiner Mengen einer Substanz, um ihre zellulären Effekte zu nutzen, während auffällige psychoaktive Erfahrungen vermieden werden. Diese Praxis hat insbesondere im Silicon Valley an Popularität gewonnen, wo Einzelpersonen behaupten, dass sie die sensorische Wahrnehmung, Problemlösungsfähigkeiten und Kreativität verbessert. Trotz des wachsenden Trends ist die wissenschaftliche Validierung dieser Behauptungen aufgrund des rechtlichen Status von LSD in vielen Ländern begrenzt

Suresh Muthukumaraswamy, der leitende Forscher, betonte den Fokus der Studie auf die Messung von Verbesserungen in Stimmung, Aufmerksamkeit und Kognition, die von den Nutzern berichtet werden. Die Teilnehmer werden Mikrodosen zu Hause unter strengen Verschreibungsrichtlinien einnehmen, was eine realistische Bewertung der Auswirkungen der Mikrodosierung im Alltag ermöglicht. Dieser Ansatz steht im Gegensatz zu traditionellen Studien, die erfordern, dass die Teilnehmer in überwachten Umgebungen bleiben

Die Erlaubnis für die Teilnehmer, LSD in ihren natürlichen Umgebungen zu verwenden, ist ein neuartiger Aspekt dieser Studie. Typischerweise erfordert die LSD-Forschung eine kontrollierte Umgebung, um die Effekte zu überwachen, ähnlich wie bei LSD-unterstützten Psychotherapie-Sitzungen, die in klinischen Einrichtungen durchgeführt werden. Das Studiendesign spiegelt die Hypothese wider, dass Mikrodosierung das tägliche Leben verbessern kann, ohne die normale Funktionsweise zu stören, und rechtfertigt somit den Ansatz, dies zu Hause zu tun

Zunächst wird die Studie 40 männliche Teilnehmer umfassen, mit dem Plan, bei weiterer Finanzierung zu expandieren. Das Forschungsteam plant, fortschrittliche Techniken wie Gehirnbildgebung und klinische Studien einzubeziehen, um das Verständnis der Auswirkungen von LSD zu vertiefen. Diese Studie könnte den Weg für eine breitere Akzeptanz und Integration von Psychedelika in therapeutischen Kontexten ebnen, abhängig von erfolgreichen Ergebnissen und weiterer Forschung

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