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NORML und NRA vereinen sich, um das bundesweite Cannabis-Waffenverbot vor dem Obersten Gerichtshof anzufechten
High TimesStrange Bedfellows: NORML and the NRA Both Want The Cannabis Gun Ban Cut Back

NORML und NRA vereinen sich, um das bundesweite Cannabis-Waffenverbot vor dem Obersten Gerichtshof anzufechten

NORML und die NRA schließen sich in einem Fall vor dem Obersten Gerichtshof zusammen, um das bundesweite Verbot des Waffenbesitzes durch Cannabis-Nutzer anzufechten

Key Points

  • 1NORML und NRA fordern das bundesstaatliche Cannabis-Waffenverbot vor dem Obersten Gerichtshof heraus
  • 2Der Fall stellt das Gesetz von 1968 in Frage, das Cannabis-Nutzern den Waffenbesitz verbietet
  • 3Eine vielfältige Koalition unterstützt die Herausforderung und verweist auf verfassungsrechtliche Bedenken
  • 4Die Unklarheit des Gesetzes macht Cannabis-Nutzer anfällig für Straftatsanklagen
  • 5Der Fall hebt die Widersprüche zwischen Bundes- und Landespolitik in der Cannabis-Politik hervor

In einer seltenen Allianz fordern die National Organization for the Reform of Marijuana Laws (NORML) und die National Rifle Association (NRA) gemeinsam ein bundesstaatliches Gesetz heraus, das den Waffenbesitz für Cannabis-Nutzer einschränkt. Das Gesetz von 1968 verbietet es jedem 'rechtswidrigen Nutzer' einer kontrollierten Substanz, Feuerwaffen zu besitzen, eine Regelung, die nun im Obersten Gerichtshof im Fall United States v. Hemani auf den Prüfstand kommt. Dieser Fall stellt die Frage, ob ein so umfassendes Verbot der modernen verfassungsmäßigen Analyse standhalten kann, insbesondere da sich die Cannabisgesetze in den Vereinigten Staaten weiterentwickeln

Die Trump-Administration setzt sich für die Wiederaufnahme eines Verfahrens gegen einen Waffenbesitzer aus Texas ein, der Marihuana konsumiert, obwohl ein Bundesberufungsgericht zuvor entschieden hatte, dass Personen nicht allein aufgrund ihres früheren oder gelegentlichen Drogenkonsums ohne Beweise für Beeinträchtigung oder Gefahr entwaffnet werden dürfen. Dieser Rechtsstreit hat eine vielfältige Koalition von Unterstützern angezogen, darunter Strafverteidiger und Bürgerrechtsgruppen, die argumentieren, dass das aktuelle Gesetz den Einzelnen unfair ihre verfassungsmäßigen Rechte entzieht, ohne klare Standards oder individuelle Bewertungen

Historisch gesehen haben Gesetze zu Feuerwaffen und Rauschmitteln spezifisches Verhalten in den Fokus gerückt, wie das Tragen einer Waffe unter Einfluss, anstatt pauschale Verbote basierend auf vergangenem Substanzgebrauch zu verhängen. Kritiker argumentieren, dass die derzeitige bundesstaatliche Regelung vage und verfassungswidrig ist, da sie keine klare Definition dafür bietet, was einen 'rechtswidrigen Nutzer' ausmacht und wie aktuell oder häufig der Cannabisgebrauch sein muss, um ein Waffenverbot auszulösen. Diese Unklarheit macht viele legale Cannabis-Nutzer anfällig für Straftatsanktionen, obwohl sie nüchtern und gesetzeskonform handeln

Der Fall hebt die anhaltenden Widersprüche in der bundesstaatlichen Marihuana-Politik hervor, wo Cannabis in vielen Bundesstaaten legal ist, aber weiterhin Grundlage für bundesstaatliche rechtliche Strafen bleibt. Befürworter hoffen, dass ein Urteil des Obersten Gerichtshofs die Definition von 'rechtswidrigem Nutzer' klärt und die Durchsetzung von cannabisbezogenen Waffenbeschränkungen neu gestaltet. Dieses Thema unterstreicht den dringenden Bedarf, dass die bundesstaatliche Politik mit den Realitäten der Legalisierung von Cannabis auf Landesebene übereinstimmt, während Millionen von Amerikanern die komplexe Schnittstelle zwischen Waffenrechten und Cannabiskonsum navigieren

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