
Ontario Mann angeklagt, nachdem Kinder wegen Cannabis-Edibles ins Krankenhaus eingeliefert wurden
Zwei Kinder wurden nach dem Verzehr von Cannabis-Edibles in Ontario ins Krankenhaus eingeliefert, was zu Anklagen gegen einen 45-jährigen Mann wegen krimineller Fahrlässigkeit führte
Key Points
- 1Zwei Kinder wurden nach dem Verzehr von Cannabis-Edibles in Ontario ins Krankenhaus eingeliefert
- 2Ein 45-jähriger Mann sieht sich Anklagen wegen krimineller Fahrlässigkeit gegenüber
- 3Der Vorfall ereignete sich in der Sagamok First Nation am 22. März 2025
- 4Gesundheitsbehörden warnen vor den Gefahren der Cannabisaufnahme bei Kindern
- 5Behörden betonen die sichere Lagerung von Cannabisprodukten
Ein schwerer Vorfall in der Sagamok First Nation hat zu Anklagen gegen einen 45-jährigen Mann geführt, nachdem zwei kleine Kinder wegen einer Cannabisvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Am 22. März 2025 reagierte der Anishinabek Police Service auf einen Notruf, bei dem sie zwei Kinder unter fünf Jahren fanden, die nach dem Verzehr großer, unbeaufsichtigt gelassener Cannabis-Gummibärchen schwere Symptome zeigten. Jedes Gummibärchen hatte angeblich die Größe eines Mobiltelefons, wobei eines der Kinder ein ganzes Stück und das andere die Hälfte eines Stücks konsumierte
Nach dem Vorfall wurden beide Kinder auf die Intensivstation eingeliefert, haben sich jedoch inzwischen erholt. Der verantwortliche Mann wurde wegen zweier Fälle von krimineller Fahrlässigkeit mit Körperverletzung angeklagt und wurde auf einem Formblatt 9 freigelassen, das seine Erscheinung vor Gericht zu einem späteren Zeitpunkt erfordert. Dieser Fall hat die Diskussionen über die Sicherheit von Cannabis-Edibles, insbesondere solchen, die Süßigkeiten ähneln, intensiviert, da sie ein erhebliches Risiko für Kinder darstellen
Gesundheitsbehörden haben erneute Warnungen vor den Gefahren der Cannabisaufnahme bei Kindern herausgegeben. Laut dem Ontario Poison Centre gab es einen bemerkenswerten Anstieg der Krankenhausbesuche aufgrund von versehentlichen Cannabisvergiftungen, die hauptsächlich Kinder unter fünf Jahren betreffen. Die Behörden betonen die Wichtigkeit der sicheren Aufbewahrung von Cannabisprodukten in kindersicheren Verpackungen und deren Aufbewahrung außerhalb der Reichweite von Kindern, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Eltern und Betreuer werden aufgefordert, wachsam zu bleiben, insbesondere in Haushalten, in denen Kinder anwesend sind