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Strenge Vorschriften behindern die Gründung von Cannabis-Clubs in Malta
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Strenge Vorschriften behindern die Gründung von Cannabis-Clubs in Malta

Die strengen Vorschriften für Cannabis-Clubs in Malta könnten deren Gründung verzögern, da sie hohe Kosten und komplexe Anforderungen auferlegen, die potenzielle Betreiber herausfordern

Key Points

  • 1Die Vorschriften für Cannabis-Clubs in Malta sind sehr restriktiv
  • 2Hohe Investitionskosten schrecken potenzielle Clubgründer ab
  • 3Vorschriften könnten den illegalen Markt gegenüber legalen Clubs begünstigen
  • 4Die lokale Gemeinschaft fühlt sich durch die strengen Regeln ausgeschlossen
  • 5Die Zukunft der Cannabis-Clubs in Malta bleibt ungewiss

Die neuen Vorschriften für Cannabis-Clubs in Malta haben aufgrund ihrer strengen Natur Kritik ausgelöst, da viele glauben, dass sie die Gründung dieser Clubs verzögern könnten. Laut Business of Cannabis umfassen die Regeln restriktive Testrichtlinien, komplexe Anforderungen an die Abfallentsorgung und umständliche Registrierungsprozesse, wobei mögliche Geldstrafen von bis zu 10.000 Euro reichen

Die finanzielle Belastung für diejenigen, die Cannabis-Clubs gründen möchten, ist erheblich, wobei die anfänglichen Investitionen auf zwischen 500.000 und 1 Million Euro geschätzt werden. Ein lokaler Geschäftsmann äußerte Frustration über die hohen Kosten und erklärte, dass die Vorschriften es nahezu unmöglich machen, für Personen ohne erhebliches Kapital in den Markt einzutreten. Er stellte fest, dass selbst wohlhabende Personen ihre Investitionen aufgrund der übermäßigen Einschränkungen überdenken

Die Regulierungsbehörde ARUC wurde dafür kritisiert, Barrieren zu schaffen, die zu hoch sind und viele effektiv von der Teilnahme am Markt für Cannabis-Clubs ausschließen. Die umfangreichen Anforderungen umfassen die Gewährleistung der Produktsicherheit beim Transport, die Aufrechterhaltung separater Lager- und Vertriebsstandorte und die Begrenzung des Clubbesitzes auf 500 Gramm gleichzeitig. Diese Maßnahmen haben Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Clubs geweckt, da die prognostizierten Cannabispreise 15 Euro pro Gramm erreichen, was höher ist als sowohl im medizinischen als auch im illegalen Markt

Die weitreichenden Auswirkungen dieser Vorschriften sind erheblich, da sie die lokale Gemeinschaft daran hindern könnten, vom legalen Cannabismarkt zu profitieren. Andrew Bonello, Präsident von ReLeaf Malta, hob hervor, dass die Vorschriften nicht mit den Erwartungen der Gemeinschaft übereinstimmen und übermäßigen Papierkram sowie finanzielle Hürden auferlegen. Er warnte, dass diese Regeln unbeabsichtigt den illegalen Markt unterstützen könnten, der solche strengen Anforderungen nicht hat

In der Zukunft bleibt die Zukunft der Cannabis-Clubs in Malta ungewiss. Während die Vorschriften darauf abzielen, Sicherheit und Compliance zu gewährleisten, könnten sie auch das Wachstum einer legalen Cannabisindustrie auf der Insel hemmen. Beobachter schlagen vor, dass nur diejenigen mit bestehenden Compliance-Teams in verwandten Branchen in der Lage sein könnten, sich im komplexen regulatorischen Umfeld zurechtzufinden, was den Markt möglicherweise auf größere, gut finanzierte Unternehmen beschränken könnte

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