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Studie zeigt Rückgang des Rauschtrinkens bei Jugendlichen nach Cannabislegalisierung
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Studie zeigt Rückgang des Rauschtrinkens bei Jugendlichen nach Cannabislegalisierung

Eine Studie zeigt, dass das Rauschtrinken bei Jugendlichen nach der Legalisierung von Cannabis zurückgegangen ist, während die Raten bei Erwachsenen gestiegen sind, was auf komplexe altersbedingte Trends hinweist

Key Points

  • 1Rauschtrinken bei Jugendlichen nahm nach der Cannabislegalisierung ab
  • 2Raten des Rauschtrinkens bei Erwachsenen stiegen, insbesondere bei über 31-Jährigen
  • 3Die Studie verwendete nationale Daten von 2008-2019
  • 4Forscher betonen begrenzte aktuelle Beweise zu Cannabis- und Alkoholverbindungen
  • 5Weitere Forschung erforderlich, um langfristige Auswirkungen zu verstehen

Eine aktuelle Studie hat einen signifikanten Rückgang des Rauschtrinkens bei Jugendlichen nach der Legalisierung von Cannabis in mehreren Regionen hervorgehoben. Diese Forschung mit dem Titel 'Gesetzgebung zu Freizeit-Cannabis und Rauschtrinken bei US-Jugendlichen und Erwachsenen' nutzte Daten aus der National Survey on Drug Use and Health, die sich über den Zeitraum von 2008 bis 2019 erstrecken. Die Ergebnisse zeigen einen bemerkenswerten Rückgang der Rauschtrinkraten bei Personen im Alter von 12 bis 20 Jahren, die während des Studienzeitraums von 17,54 % auf 11,08 % gesenkt wurden

Während das Rauschtrinken bei Jugendlichen abgenommen hat, beobachtete die Studie auch einen gegensätzlichen Trend bei Erwachsenen über 31 Jahren, wo das Rauschtrinken zugenommen hat. Konkret stieg die Rate von 28,11 % auf 33,34 % bei den 31- bis 40-Jährigen, von 25,48 % auf 28,32 % in der Altersgruppe von 41 bis 50 Jahren und von 13,28 % auf 16,75 % bei Personen ab 51 Jahren. Diese Divergenz in den Trends deutet auf komplexe Wechselwirkungen zwischen der Legalisierung von Cannabis und dem Alkoholkonsum in verschiedenen Altersgruppen hin

Die Forscher stellten fest, dass der Rückgang des Rauschtrinkens bei Jugendlichen mit der Einführung von Gesetzen zur Erwachsenen-Cannabisanwendung zusammenfällt. Laut der Studie haben diese Gesetze zu einem Rückgang des übermäßigen Alkoholkonsums um 4,8 % in der Altersgruppe von 12 bis 20 Jahren beigetragen. Die Studie betont die Bedeutung des Verständnisses der breiteren Auswirkungen von Änderungen der Cannabispolitik auf die Muster des Alkoholkonsums

Trotz dieser Ergebnisse warnen die Forscher, dass die derzeitigen Beweise, die Freizeit-Cannabisgesetze mit dem Alkoholkonsum verbinden, begrenzt sind. Die meisten früheren Studien konzentrierten sich auf kleinere Stichproben oder spezifische Bundesstaaten, während diese Studie eine umfassendere nationale Perspektive bietet. Die Forscher verwendeten eine detaillierte Messung der alkoholpolitischen Rahmenbedingungen der Bundesstaaten, um Variationen im Kontext der Bundesstaaten zu berücksichtigen, was eine robustere Analyse der potenziellen Auswirkungen der Cannabislegalisierung ermöglicht

Für die Zukunft legt die Studie nahe, dass weitere Forschungen erforderlich sind, um die langfristigen Auswirkungen der Cannabislegalisierung auf den Alkoholkonsum in allen Altersgruppen zu untersuchen. Das Verständnis dieser Dynamiken ist entscheidend für politische Entscheidungsträger, die darauf abzielen, ausgewogene Vorschriften zu entwickeln, die sowohl den Cannabis- als auch den Alkoholkonsum ansprechen. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung und Bewertung, um sicherzustellen, dass die Ziele der öffentlichen Gesundheit erreicht werden

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