
Thailands Gesundheitsminister klärt Cannabis-Import- und Klinikrichtlinien
Thailands Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul weist Vorwürfe der Bevorzugung beim Cannabisimport zurück und bestreitet die Festlegung von KPIs für Krankenhaus-Cannabis-Kliniken
Key Points
- 1Anutin Charnvirakul spricht Vorwürfe gegen Tom Kruesopon bezüglich illegaler Cannabisimporte an
- 2Gesundheitsminister weist Behauptungen über KPIs für Cannabis-Kliniken in Krankenhäusern zurück
- 3Entscheidungen über medizinische Behandlungen liegen im Ermessen der Ärzte, ohne staatliche Vorgaben
- 4Ministerium fordert Polizeimaßnahmen gegen unautorisierte Cannabisaktivitäten
- 5Cannabis-Politik konzentriert sich auf Gesundheit, nicht auf Freizeitnutzung
Thailands stellvertretender Premierminister und Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul hat Vorwürfe gegen Tom Kruesopon, einen Verdächtigen im Zusammenhang mit illegalem Cannabisimport, angesprochen. Anutin betonte, dass alle Maßnahmen den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechen müssen und wies jegliche Vorstellung von Vetternwirtschaft aufgrund von Kruesopons Verbindungen zur Bhumjaithai-Partei zurück. Er stellte klar, dass Kruesopon, obwohl er ein Freund ist, keine Sonderbehandlung erhält und sich an strenge Vorschriften zum Cannabisimport halten muss
Anutin wies auch die Behauptungen des Oppositionsabgeordneten Wayo Assawarungruang zurück, der angedeutet hatte, dass Krankenhäuser KPIs erhalten hätten, um Cannabis-Kliniken einzurichten und die Nutzung von Cannabis zu maximieren. Anutin erklärte, dass die Entscheidungen über medizinische Behandlungen im Ermessen der einzelnen Ärzte liegen und es keine staatlich auferlegten Ziele für den Betrieb von Cannabis-Kliniken gibt. Er betonte, dass die Integration von Cannabis in die medizinische Praxis vom National Health Security Office ohne unangemessenen Einfluss des Ministeriums verwaltet wird
Als Reaktion auf Bedenken hinsichtlich unlizenzierter Cannabisaktivitäten bestätigte Anutin, dass das Gesundheitsministerium die Nationalpolizei aufgefordert hat, rechtliche Schritte gegen unautorisierte Forschung, Export oder kommerzielle Verarbeitung von kontrollierten Kräutern einzuleiten. Die Anweisung des Ministeriums zielt darauf ab, die Verwendung von Cannabisblüten streng zu regulieren, wobei ein klares Verkaufsverbot für den Freizeitgebrauch besteht. Anutin wiederholte, dass der Schwerpunkt der Cannabis-Politik auf der Gesundheit liegt, nicht auf dem Freizeitkonsum