
Theologische Experten schlagen vor, dass Cannabis in Jesu Heilungsritualen verwendet wurde
Theologische Experten schlagen vor, dass Cannabis integraler Bestandteil von Jesu Heilungsritualen war, was die Ansichten über seine therapeutische Verwendung heute potenziell umgestalten könnte
Key Points
- 1Theologen schlagen vor, dass Cannabis in Jesu Heilungsritualen verwendet wurde
- 2Historische Aufzeichnungen zeigen, dass Cannabis in biblischen Zeiten verfügbar war
- 3Exodus 30:22-25 könnte Cannabis im heiligen Salböl erwähnen
- 4Die antike Verwendung von Cannabis könnte die moderne therapeutische Akzeptanz beeinflussen
- 5Die Perspektive stellt traditionelle religiöse Interpretationen in Frage
Eine wachsende Zahl theologischer Experten schlägt vor, dass Cannabis eine bedeutende Rolle in den Heilungsritualen gespielt haben könnte, die Jesus Christus zugeschrieben werden. Diese kontroverse Perspektive stellt traditionelle religiöse Ansichten in Frage und deutet darauf hin, dass die antike Verwendung von Cannabis zur modernen therapeutischen Akzeptanz beitragen könnte. Historische Dokumente zeigen, dass Cannabis zur Zeit Jesu weit verbreitet war und seine medizinischen Eigenschaften gut bekannt waren
Der Historiker David Bienenstock vertritt die Auffassung, dass einige Wunder, die Jesus zugeschrieben werden, möglicherweise Cannabis involvierten. Er weist darauf hin, dass historische Aufzeichnungen den Anbau und die Nutzung von Cannabis zu medizinischen Zwecken in dieser Ära belegen. Bienenstock betont, dass die Wirksamkeit von Cannabisöl heute mit dem vergleichbar ist, was in biblischen Zeiten verwendet worden sein könnte, und schlägt vor, dass der Prozess, Cannabis in Öl zu infundieren und es auf die Haut aufzutragen, eine bekannte Praxis war
Theologen haben einen möglichen Hinweis auf Cannabisöl in der Bibel identifiziert, insbesondere in Exodus 30:22-25. Dieser Abschnitt beschreibt ein Rezept für ein heiliges Salböl, das verschiedene aromatische Gewürze und Olivenöl enthält. Der Begriff „Rohr“ in einigen Übersetzungen stammt vom hebräischen „Keneh Bosem“, von dem viele Wissenschaftler heute glauben, dass er sich auf Cannabis bezieht. Diese Interpretation deutet darauf hin, dass das biblische Salböl eine beträchtliche Menge Cannabis enthalten haben könnte, was bei äußerlicher Anwendung zu starken Effekten führen würde
Die Erwähnung von „aromatischem Rohr“ erscheint nicht nur in Exodus, sondern auch in vier weiteren Stellen in der Bibel, was auf seine potenzielle Bedeutung in antiken religiösen Praktiken hinweist. Carl Ruck, Professor für klassische Mythologie an der Boston University, unterstützt die Idee von Cannabiskonsums in frühen jüdischen Ritualen. Ruck argumentiert, dass die langjährige Tradition und Verfügbarkeit von Cannabis es natürlich in religiöse Mischungen und Praktiken integriert hätte
David Bienenstock spekuliert weiter, dass Jesus selbst Cannabis sowohl in seinen Heilungsritualen als auch persönlich verwendet haben könnte. Er schlägt vor, dass die Salbung Jesu, die als transformative psychoaktive Erfahrung beschrieben wird, möglicherweise Cannabisöl involvierte. Diese Perspektive steht im Einklang mit der Etymologie von „Christus“, die vom griechischen Wort für „der Gesalbte“ stammt, und hebt die zentrale Bedeutung der Salbung im Leben und Dienst Jesu hervor
Die Implikationen dieser Erkenntnisse gehen über die Theologie hinaus und könnten zeitgenössische Ansichten über den Cannabiskonsum beeinflussen. Indem historische Verwendungen von Cannabis in religiösen Kontexten anerkannt werden, könnte es zu einem Wandel hin zu einer größeren Akzeptanz seiner therapeutischen Anwendungen heute kommen. Diese Perspektive ist jedoch nicht ohne Kontroversen, da sie lang gehegte religiöse Überzeugungen und Interpretationen in Frage stellt. Während die Forschung fortschreitet, bleibt der Dialog zwischen historischen Beweisen und modernen Wahrnehmungen von Cannabis ein sich entwickelndes Gespräch