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Therian-Subkultur gewinnt Aufmerksamkeit im Zuge der wachsenden Cannabis-Befreiungsbewegung
High TimesAnnoyed by Therians? That’s the Point, and Weed History Proves It

Therian-Subkultur gewinnt Aufmerksamkeit im Zuge der wachsenden Cannabis-Befreiungsbewegung

Therians, die sich als nicht-menschliche Tiere identifizieren, gewinnen Aufmerksamkeit neben der Cannabis-Befreiung, stellen gesellschaftliche Normen in Frage und setzen sich für körperliche Autonomie ein

Key Points

  • 1Therians erleben Veränderungen in mentalen Zuständen, die sie mit tierischen Identitäten verbinden
  • 2Die Therian-Subkultur hat Parallelen zur Cannabiskultur im Eintreten für Wahrnehmungsrechte
  • 3Therians übertreffen die Furry-Community in der Popularität aufgrund viraler Medienpräsenz
  • 4Sowohl Therians als auch Cannabisbewegungen stellen gesellschaftliche Normen und Stigmata in Frage
  • 5Therians könnten eine neue Form der Rebellion im 21. Jahrhundert symbolisieren

Die Therian-Subkultur, geprägt von Individuen, die sich als nicht-menschliche Tiere identifizieren, gewinnt erheblich an Aufmerksamkeit, wobei Google Trends einen Anstieg der Suchanfragen um 5.000 % meldet. Dieser Anstieg des Interesses wird größtenteils durch virale Online-Inhalte und Berichterstattung in den Mainstream-Medien vorangetrieben, die die einzigartigen Verhaltensweisen und Identitätsausdrücke von Therians hervorheben. Ihre Präsenz stellt gesellschaftliche Normen in Frage, ähnlich wie historische Bewegungen, die mit der Cannabis-Befreiung verbunden sind

Therians, wie sie vom International Anthropomorphic Research Project beschrieben werden, erleben Veränderungen in ihren mentalen Zuständen, die sie mit ihren tierischen Identitäten verbinden. Dieses Phänomen hat Parallelen zur Cannabiskultur, die seit langem für das Recht eintritt, das Bewusstsein und die Wahrnehmung zu verändern. Beide Gruppen sehen sich gesellschaftlichen Stigmatisierungen gegenüber und werden oft als nonkonformistisch oder rebellisch etikettiert

Die Therian-Community, obwohl relativ neu, hat die Popularität der etablierteren Furry-Community dank ihrer lebendigen Online-Präsenz übertroffen. Ursprünglich aus frühen Internetforen der 1990er Jahre hervorgegangen, sind Therians zu kulturellen Ikonen geworden, die öffentliche Wahrnehmungen und gesellschaftliche Normen herausfordern. Ihre Aktionen, wie das Tragen von Tiermasken und das Verhalten wie Tiere in der Öffentlichkeit, dienen als Akte ästhetischer Ungehorsamkeit

Die Verbindung zwischen Therians und der Cannabis-Befreiung liegt in ihrem gemeinsamen Eintreten für körperliche Autonomie und das Recht, die Welt anders wahrzunehmen. Beide Bewegungen kritisieren gesellschaftliche Erwartungen und die Einschränkungen des hyper-technologischen Kapitalismus. Während die Cannabiskultur für Legalisierung und Akzeptanz kämpfte, setzen sich Therians gegen psychiatrische Normen und gesellschaftliche Urteile zur Wehr

In Zukunft könnten Therians eine neue Form der Rebellion im 21. Jahrhundert symbolisieren, ähnlich wie frühere von Jugendlichen getriebene Bewegungen, die den Status quo herausforderten. Ihre Existenz fordert eine Neubewertung gesellschaftlicher Normen und fördert die Akzeptanz vielfältiger Identitäten. Während sie weiterhin mit gesellschaftlichen Wahrnehmungen navigieren, repräsentieren Therians einen Aufruf zur Annahme von Unterschieden und zur Störung konventioneller Narrative

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