
Trump-Administration erwägt Neuregelung von Cannabis zur Förderung der Forschung
Präsident Trump hat angedeutet, dass seine Administration in Erwägung zieht, Cannabis neu zu klassifizieren, um die Forschung zu erleichtern, aber eine Entscheidung steht noch aus. Dieser Schritt könnte erhebliche Auswirkungen auf medizinische Studien haben, würde jedoch Cannabis nicht bundesweit legalisieren
Key Points
- 1Trump-Administration erwägt die Neuregelung von Cannabis in die Liste III
- 2Die Neuregelung würde die Forschung erleichtern, aber Cannabis nicht bundesweit legalisieren
- 3Cannabis würde weiterhin unter der Kontrolle der DEA und FDA bleiben
- 4Trumps Kommentare verleihen der Debatte über die Cannabisreform Gewicht
Präsident Donald Trump hat eine potenzielle Wende in der bundesstaatlichen Cannabis-Politik signalisiert und offenbart, dass seine Administration in Erwägung zieht, Cannabis neu zu klassifizieren, um medizinische und wissenschaftliche Forschungen zu erleichtern. Derzeit als Substanz der Liste I eingestuft, wird Cannabis als nicht medizinisch anerkannt und mit einem hohen Missbrauchspotenzial versehen, was die Forschungschancen einschränkt. Trumps Äußerungen deuten darauf hin, dass eine Einstufung in die Liste III auf dem Tisch liegen könnte, was den medizinischen Wert der Pflanze anerkennen und Türen für umfangreichere Forschungen öffnen würde
Bei einer kürzlichen Presseinteraktion erklärte Trump, dass ein erhebliches Interesse an der Neureklassifizierung von Cannabis besteht, um Forschungen zu ermöglichen, die derzeit eingeschränkt sind. "Viele Menschen möchten die Neureklassifizierung sehen, weil sie zu enormen Mengen an Forschung führt, die nicht durchgeführt werden können, es sei denn, man klassifiziert neu," erklärte er. Diese Aussage stellt eine der explizitesten Bestätigungen von Trump dar, dass die Neuregelung von Cannabis ernsthaft in Betracht gezogen wird, was mit Berichten übereinstimmt, dass das Weiße Haus eine Anweisung evaluiert, um Marihuana in die Liste III zu verschieben
Die Auswirkungen einer solchen Neuregelung sind erheblich, auch wenn sie nicht zu einer vollständigen Legalisierung führen. Während die Neureklassifizierung die Forschungsbarrieren verringern und potenziell pharmazeutische Entwicklungen beschleunigen würde, würde sie die bundesstaatlichen und staatlichen Cannabisgesetze nicht harmonisieren. Cannabis würde weiterhin bundesweit illegal bleiben und seinen Status unter der Aufsicht von Behörden wie der DEA und FDA beibehalten. Dies lässt staatlich regulierte Märkte in einer prekären Lage, gefangen zwischen bundesstaatlicher Illegalität und staatlichen Genehmigungen
Trumps Kommentare betonen die Forschung über die Legalisierung und spiegeln den vorsichtigen Ansatz der Administration zur Cannabis-Politik wider. Während das Weiße Haus noch keine endgültige Entscheidung getroffen hat, verleihen Trumps Äußerungen dem laufenden Debatten über die Cannabisreform Gewicht. Das Ergebnis dieser Überlegungen könnte weitreichende Auswirkungen auf klinische Studien und die Pharmaindustrie haben, aber es bleibt ungewiss, ob diese Diskussionen in konkrete regulatorische Änderungen münden werden