
Trump unterzeichnet Exekutivverordnung zur Neureklassifizierung von Cannabis nach hartnäckigem Lobbying
Präsident Trump unterzeichnete eine Exekutivverordnung zur Neureklassifizierung von Cannabis nach einem erfolgreichen Lobbying-Effort, was einen Wandel in der bundesstaatlichen Politik anerkennt
Key Points
- 1Trump klassifiziert Cannabis neu und verschiebt es von Schedule I
- 2Lobbying-Effort umfasste Branchenführer und politische Einflussnehmer
- 3Howard Kessler und Kim Rivers waren Schlüsselfiguren in der Kampagne
- 4Neureklassifizierung erkennt den medizinischen Wert von Cannabis an
- 5Der Schritt öffnet Türen für weitere Forschung und politische Änderungen
In einem bedeutenden politischen Wandel unterzeichnete Präsident Donald Trump eine Exekutivverordnung zur Neureklassifizierung von Cannabis, wodurch es aus der gleichen bundesstaatlichen Kategorie wie Heroin verschoben wird. Diese Entscheidung war das Ergebnis eines strategischen Lobbying-Efforts, an dem Branchenführer, politische Einflussnehmer und datengestützte Kampagnen beteiligt waren. Der Schritt markiert eine bemerkenswerte Veränderung in der bundesstaatlichen Anerkennung von Cannabis, insbesondere angesichts von Trumps historisch nüchterner Haltung
Die Kampagne zur Überzeugung von Trump umfasste eine vielfältige Gruppe von Befürwortern, die Cannabis als medizinisches und geschäftliches Thema und nicht als kulturelles darstellen wollten. Howard Kessler, ein Milliardär und Vertrauter von Trump, spielte eine entscheidende Rolle, indem er sich auf der Grundlage persönlicher Gesundheitserfahrungen für medizinisches Cannabis einsetzte. Kim Rivers, CEO von Trulieve, trug ebenfalls dazu bei, indem sie Trump die regulierte und medizinische Natur von Cannabis näherbrachte und die Bereitschaft der Branche für Veränderungen hervorhob
Während der Unterzeichnungszeremonie bemerkte Trump die überwältigende Unterstützung, die er bezüglich der Neureklassifizierung von Cannabis erhielt, und betonte das Volumen der Unterstützung und nicht einen einzelnen Einfluss. Gesundheits- und Sozialminister Robert F. Kennedy Jr. erkannte Kesslers Bemühungen an und erklärte, dass die Neureklassifizierung ohne ihn nicht möglich gewesen wäre. Umfragedaten, die eine starke öffentliche Unterstützung, insbesondere unter jüngeren Wählern, zeigten, waren ebenfalls ein entscheidender Faktor für Trumps Entscheidung
Diese Neureklassifizierung bedeutet nicht die Legalisierung von Cannabis oder die Löschung von Strafregistern. Sie ist jedoch ein entscheidender Schritt zur Anerkennung des medizinischen Wertes von Cannabis und öffnet die Tür für weitere Forschungen und potenzielle Änderungen der bundesstaatlichen Steuervorschriften, die Cannabisunternehmen betreffen. Der Schritt signalisiert einen Wandel in der bundesstaatlichen Politik und deutet darauf hin, dass die Ära der vollständigen Ablehnung der Vorteile von Cannabis allmählich zu Ende geht
Der erfolgreiche Lobbying-Effort hebt die Reifung der Cannabisindustrie hervor und ihre Fähigkeit, sich im komplexen politischen Umfeld von Washington zurechtzufinden. Durch die Fokussierung auf erreichbare Ziele und die Nutzung strategischer Beziehungen hat die Branche es geschafft, Türen zu öffnen, die zuvor geschlossen waren. Während dieser Schritt inkrementell ist, setzt er einen Präzedenzfall für weitere Fortschritte und fordert die Branche heraus, weiterhin für umfassende Reformen zu kämpfen