
Twitch verbietet Cannabis-Sponsoring in neuen Richtlinien für Markeninhalte
Twitch aktualisiert seine Richtlinien, um Cannabis-Sponsoring zu verbieten, was mit seiner Politik zu illegalen Aktivitäten übereinstimmt und eine Debatte unter Content Creators auslöst
Key Points
- 1Twitch verbietet Cannabis-Sponsoring in aktualisierten Richtlinien
- 2Neue Regeln stimmen mit Gemeinschaftsstandards gegen illegale Aktivitäten überein
- 3Content Creator kritisieren Inkonsistenz bei Alkohol-Sponsoring
- 4Technologieplattformen zeigen unterschiedliche Ansätze zu Cannabis-Inhalten
- 5Twitchs Entscheidung spiegelt die komplexe regulatorische Landschaft für Cannabis wider
Twitch, die beliebte Live-Streaming-Plattform im Besitz von Amazon, hat ihre Richtlinien für Markeninhalte aktualisiert, um Sponsoring im Zusammenhang mit Cannabisprodukten zu verbieten. Dieser Schritt bringt die Richtlinien von Twitch mit den umfassenderen Gemeinschaftsrichtlinien in Einklang, die bereits Inhalte, die illegale Aktivitäten und Produkte betreffen, einschränken. Die aktualisierten Richtlinien verbieten es Streamern ausdrücklich, cannabisbezogene Produkte, einschließlich Vaping und Lieferdienste, als Teil ihrer gesponserten Inhalte zu bewerben
Laut den neuen Regeln von Twitch wird Markeninhalt als das Vorstellen von Produkten oder Dienstleistungen durch Streamer im Austausch für Vergütung definiert, sei es monetär oder durch Waren und Dienstleistungen. Die Liste der verbotenen Sponsoren umfasst nun nicht nur Cannabis, sondern auch Waffen, Produkte für Erwachsene, Tabak, politische Inhalte und andere illegale Dienstleistungen. Dieses Update der Richtlinien spiegelt das Engagement von Twitch wider, eine sichere und konforme Umgebung für seine Nutzer aufrechtzuerhalten
Der Content Creator JimTanna äußerte seine Frustration über die neuen Regeln und hob die Inkonsistenz hervor, Alkohol-Sponsoring zuzulassen, während Cannabis verboten wird. "Wir können Alkohol bewerben, aber wir können legales Cannabis nicht bewerben?" fragte er und plädierte für mehr Freiheit für Content Creator, legale Produkte zu bewerben. Trotz des Sponsoring-Verbots dürfen Streamer Cannabis weiterhin in ihren Streams konsumieren, ohne von Twitch bestraft zu werden
Dieser Richtungswechsel ist Teil eines breiteren Trends unter großen Technologieunternehmen, die ihre Haltung zu cannabisbezogenen Inhalten anpassen. Während Twitch einen restriktiven Ansatz verfolgt, haben andere Plattformen wie Twitter und Meta kürzlich ihre Regeln gelockert und bestimmte cannabisbezogene Werbung erlaubt. Diese unterschiedlichen Ansätze verdeutlichen die laufende Debatte innerhalb der Technologiebranche darüber, wie mit Cannabis umgegangen werden soll, während die Legalisierung in verschiedenen Regionen voranschreitet
In Zukunft könnte die Entscheidung von Twitch andere Plattformen beeinflussen, die ihre eigenen Cannabis-Richtlinien in Betracht ziehen. Da die Cannabisindustrie weiterhin wächst und an Legitimität gewinnt, wird der Druck auf Technologieunternehmen, ihre Richtlinien anzupassen, voraussichtlich zunehmen. Für den Moment dient die Haltung von Twitch als Erinnerung an die komplexe regulatorische Landschaft rund um Cannabis und digitale Inhalte