
UK-Polizei erhält erste offizielle Richtlinien für medizinische Cannabis-Patienten
Die britische Polizei hat ihre ersten offiziellen Richtlinien zur Behandlung von medizinischen Cannabis-Patienten erhalten, um die Wahrnehmung von Kriminalisierung zu Patientenversorgung zu ändern
Key Points
- 1UK-Polizei erhält offizielle Richtlinien zu medizinischen Cannabis-Patienten
- 2Neue Richtlinien zielen darauf ab, Patienten als Patienten und nicht als Kriminelle zu behandeln
- 3Richtlinien gelten für 43 Polizeibehörden in England und Wales
- 4Richard List hat die Richtlinien verfasst, um Wissenslücken zu schließen
- 5Weitere Schulungen sind in verschiedenen Bereichen über die Polizei hinaus erforderlich
In einer bedeutenden Entwicklung für medizinische Cannabis-Patienten im Vereinigten Königreich hat der National Police Chiefs’ Council die ersten offiziellen Richtlinien zur Handhabung von Fällen mit verschriebenem Cannabis herausgegeben. Diese Richtlinie zielt darauf ab, sicherzustellen, dass Patienten mit Respekt behandelt werden und nicht automatisch als Kriminelle angesehen werden, was einen Wandel von früheren Praktiken darstellt, bei denen Patienten oft auf Missverständnisse und unnötige rechtliche Herausforderungen stießen
Seit der Legalisierung von medizinischem Cannabis im Vereinigten Königreich im Jahr 2018 hatten Patienten Schwierigkeiten mit Strafverfolgungsbeamten, die in diesem Bereich nicht geschult waren. Viele Patienten haben Erfahrungen geteilt, bei denen ihre Medikamente beschlagnahmt oder sie festgehalten wurden, während die Beamten ihre Rezepte überprüften. Dies hat zu einem Klima der Angst und Angst unter den Patienten geführt, die oft zögern, ihre Medikamente in der Öffentlichkeit zu verwenden, aus Angst vor möglichen Begegnungen mit der Polizei
Richard List, ein pensionierter Detective Chief Superintendent und Autor der neuen Richtlinien, hat das weit verbreitete Unverständnis über medizinisches Cannabis innerhalb der Strafverfolgung anerkannt. Er stellte fest, dass viele Beamte, einschließlich ihm selbst, nicht wussten, dass Cannabisblüten legal verschrieben werden können, was eine erhebliche Wissenslücke aufzeigt, die die neuen Richtlinien zu schließen versuchen
Die Einführung dieser Richtlinien ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Beziehungen zwischen der Strafverfolgung und medizinischen Cannabis-Patienten. Es ist nun offizielle Politik in 43 Polizeibehörden in England und Wales, die einen standardisierten Ansatz zur Handhabung solcher Fälle fördert. Das Dokument ist jedoch kein Allheilmittel, und es bedarf weiterer Schulungen in verschiedenen Bereichen, einschließlich Flughäfen und Gemeinderäten, um medizinisches Cannabis vollständig in die rechtlichen und gesellschaftlichen Normen zu integrieren
Während die neuen Richtlinien Fortschritte markieren, liegt die eigentliche Herausforderung darin, die Kultur innerhalb der Polizeikräfte zu verändern und eine konsistente Anwendung der Richtlinie sicherzustellen. Patienten haben endlich ein offizielles Dokument, auf das sie in Interaktionen mit der Strafverfolgung verweisen können, aber es wird kontinuierliche Anstrengungen erfordern, um diese Richtlinien in eine allgemein verstandene und respektierte Praxis zu verwandeln