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US-Militär finanziert MDMA-Therapieforschung für PTSD bei Soldaten
High TimesThe U.S. Military Is Funding MDMA-Assisted Therapy Research for PTSD (For Real)

US-Militär finanziert MDMA-Therapieforschung für PTSD bei Soldaten

Das US-Verteidigungsministerium finanziert eine 4,9 Millionen Dollar teure Studie zur Untersuchung der MDMA-unterstützten Therapie bei PTSD bei aktiven Soldaten, was einen bedeutenden Wandel in der militärischen Forschung zur psychischen Gesundheit signalisiert

Key Points

  • 1US-Verteidigungsministerium finanziert 4,9 Millionen Dollar MDMA-Therapiestudie
  • 2Studie konzentriert sich auf aktive Soldaten mit PTSD
  • 3Emory University und STRONG STAR leiten die Forschung
  • 4MAPS bietet Ausbildung für Therapeuten der Studie an
  • 5Studie markiert einen Wandel im Ansatz des Militärs zur psychischen Gesundheit

In einer bahnbrechenden Entwicklung hat das US-Verteidigungsministerium 4,9 Millionen Dollar für eine klinische Studie bereitgestellt, um die MDMA-unterstützte Therapie bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) bei aktiven Soldaten zu untersuchen. Diese Initiative stellt einen bedeutenden Wandel im Ansatz des Militärs zur Behandlung psychischer Gesundheit dar und hebt die wachsende Akzeptanz psychedelischer Forschung innerhalb der Bundesinstitutionen hervor

Die klinische Studie wird von Forschern der Emory University und dem STRONG STAR Consortium geleitet. Sie zielt darauf ab, die Sicherheit und Wirksamkeit der Kombination von MDMA-unterstützter Therapie mit Massed Prolonged Exposure, einer gut etablierten PTBS-Behandlung im militärischen Kontext, zu erforschen. Diese Studie ist bemerkenswert, da sie sich auf aktive Soldaten konzentriert, eine Gruppe, die aufgrund von Faktoren wie Stigmatisierung und begrenzten Behandlungsmöglichkeiten vor einzigartigen Herausforderungen beim Zugang zur psychischen Gesundheitsversorgung steht

Trotz der Finanzierung durch das Verteidigungsministerium deckte der Zuschuss nicht die Kosten für die Ausbildung von Therapeuten im spezialisierten Bereich der MDMA-unterstützten Therapie. Diese Lücke wurde von der Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies (MAPS) angesprochen, die die notwendige Ausbildung durch philanthropische Unterstützung bereitstellte. Rick Doblin, Gründer von MAPS, betonte die Bedeutung der Ausbildung, um die Sicherheit und den Erfolg der Forschung zu psychedelisch unterstützten Therapien zu gewährleisten

Obwohl MDMA weiterhin eine bundesweit kontrollierte Substanz bleibt, signalisiert das Engagement des Verteidigungsministeriums in dieser Forschung einen breiteren Wandel in der Priorisierung von Behandlungen für psychische Gesundheit. Die Studie impliziert keine sofortigen Änderungen in der militärischen psychischen Gesundheitsversorgung, erkennt jedoch die Notwendigkeit an, neue Ansätze zu erkunden, wenn traditionelle Behandlungen nicht ausreichen. Diese Initiative stellt einen bedeutenden Fortschritt für das Militär dar, das für seine konservative Haltung in solchen Angelegenheiten bekannt ist

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