
Vermont erweitert den Anbau von medizinischem Cannabis und THC-Grenzen
Vermont erweitert die Rechte zum Anbau von medizinischem Cannabis und erhöht die THC-Grenzen, was den Zugang und die Sicherheit auf dem Cannabismarkt des Bundesstaates verbessert
Key Points
- 1Vermont erlaubt Patienten mit medizinischem Cannabis, 12 Pflanzen anzubauen, davon 6 in der Wachstumsphase
- 2THC-Grenze in medizinischen Cannabisprodukten auf 100 mg pro Portion erhöht
- 3Neues Gesetz erweitert den Zugang für PTBS-Patienten und erhöht die Kapazität der Betreuer
- 4Staatlich betriebenes Cannabis-Testlabor zur Produktsicherheit eingerichtet
- 5Beratende Gruppe zur Lenkung von Mitteln an von der Cannabisprohibition betroffene Gemeinschaften
Vermont hat ein neues Gesetz verabschiedet, das die Rechte von Patienten mit medizinischem Cannabis erheblich erweitert, indem es ihnen erlaubt, bis zu 12 Pflanzen anzubauen, davon sechs in der Wachstumsphase. Darüber hinaus wurde der zulässige THC-Gehalt in medizinischen Cannabisprodukten auf 100 Milligramm pro Portion erhöht, was das vorherige Limit verdoppelt. Diese gesetzliche Änderung trat ohne die Unterschrift von Gouverneur Phil Scott in Kraft, was auf eine passive Billigung des Politikwechsels hinweist
Das neue Gesetz erweitert auch den Zugang zu medizinischem Cannabis für Patienten, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) leiden, und erhöht die Anzahl der Patienten, die ein Betreuer gleichzeitig betreuen kann. Diese Erweiterung ist Teil eines umfassenderen Bemühens, medizinisches Cannabis für Bedürftige zugänglicher zu machen. Darüber hinaus führt die Gesetzgebung eine neue Kategorie von lizenzierten Anbauern ein, die als Propagationszüchter bezeichnet werden und berechtigt sind, unreife Pflanzen und Klone anzubauen und zu verkaufen
Neben der Erweiterung der Anbaurechte etabliert das Gesetz ein staatlich betriebenes Cannabis-Testlabor. Diese Einrichtung wird es dem Vermont Cannabis Control Board ermöglichen, Zufallsprüfungen an Produkten durchzuführen, um die Genauigkeit der Potenz und anderer wichtiger Inhaltsstoffe, wie Terpene, sicherzustellen, wie von Newsweed berichtet. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Sicherheit der Verbraucher und die Zuverlässigkeit der Produkte auf dem wachsenden Cannabismarkt des Bundesstaates zu verbessern
Die Geschichte der Cannabisgesetzgebung in Vermont hat im Laufe der Jahre bedeutende Entwicklungen durchlaufen. Medizinisches Cannabis wurde erstmals 2004 legalisiert, und der Besitz für den Erwachsenenbedarf wurde 2018 entkriminalisiert. Der Bundesstaat hat seine Cannabisrichtlinien 2020 weiter vorangetrieben, indem er die Produktion und den Einzelhandel von Cannabisprodukten legalisierte. Diese gesetzlichen Schritte spiegeln die progressive Haltung Vermonts zur Cannabisregulierung wider und zeigen das Engagement des Bundesstaates, seinen rechtlichen Rahmen weiterzuentwickeln, um den Standards für öffentliche Gesundheit und Sicherheit gerecht zu werden
In Zukunft etabliert das neue Gesetz auch eine beratende Gruppe, die damit beauftragt ist, Wege zu empfehlen, um Mittel in Gemeinschaften zu lenken, die überproportional von der Cannabisprohibition betroffen sind. Diese Initiative hebt Vermonts Anerkennung der sozialen Gerechtigkeitsimplikationen der Cannabispolitik hervor und zeigt das Engagement des Bundesstaates, vergangene Ungerechtigkeiten anzugehen. Während der Bundesstaat weiterhin seine Cannabisgesetze verfeinert, wird erwartet, dass diese Maßnahmen zu einem gerechteren und zugänglicheren Cannabismarkt beitragen