Back to news
WWEs komplexe Beziehung zu Cannabis: Eine Reise von Bestrafung zu Akzeptanz
High TimesCorporate Smackdown: How WWE Punished Its Rebels

WWEs komplexe Beziehung zu Cannabis: Eine Reise von Bestrafung zu Akzeptanz

Die sich entwickelnde Haltung der WWE zu Cannabis spiegelt einen breiteren Kampf zwischen unternehmerischer Konformität und Gegenkultur-Rebellion wider und hebt die komplexe Beziehung zwischen Profit und Authentizität hervor

Key Points

  • 1Die WWE bestrafte historisch den Cannabiskonsum, während sie von rebellischen Personas profitierte
  • 2Bret Hart warnte vor Marihuanatests und sagte einen Wechsel zu schädlicheren Substanzen voraus
  • 3Charles Wright, auch bekannt als The Godfather, war ein lautstarker Befürworter von Cannabis innerhalb der WWE
  • 4Rob Van Dam sah sich trotz seines gefeierten Images schweren Strafen wegen Marihuanabesitzes gegenüber
  • 5Die WWE hat ihre Cannabisrichtlinien gelockert, aber die Fusion mit der UFC könnte zukünftige Vorschriften komplizieren

Die Welt des professionellen Wrestlings, insbesondere innerhalb der WWE, war lange Zeit eine Bühne sowohl für Unterhaltung als auch für ein Spiegelbild breiterer gesellschaftlicher Probleme. Seit Jahrzehnten verkörpert die WWE den Kampf zwischen unternehmerischer Konformität und Gegenkultur-Rebellion. Während das Unternehmen von Charakteren profitierte, die Autorität herausforderten, bestrafte es paradoxerweise reale Handlungen, die diesen rebellischen Personas entsprachen. Diese Dualität hebt die breitere unternehmerische Tendenz hervor, Rebellion zu kommerzialisieren und gleichzeitig echte Akte des Widerstands zu unterdrücken

Historisch gesehen hat die WWE strenge Richtlinien zum Substanzgebrauch durchgesetzt, insbesondere bei Marihuana, während sie gleichzeitig die gefährlicheren Missbräuche von Alkohol und Schmerzmitteln ignorierte. Bret Hart, eine legendäre Figur im Wrestling, äußerte sich lautstark zur heuchlerischen Haltung der Branche gegenüber Drogenkonsum. Er warnte, dass Tests auf Marihuana Wrestler nur dazu treiben würden, schädlichere Substanzen zu konsumieren, eine Vorhersage, die tragischerweise durch die Todesfälle nahestehender Familienmitglieder aufgrund von Sucht bestätigt wurde. Diese Heuchelei in den Wellness-Richtlinien ist ein langjähriges Problem in der Wrestling-Community

Charles Wright, den die Fans als The Godfather kennen, wurde zu einem Symbol dieses Widerspruchs. Trotz seiner flamboyanten Persona im Ring war Wright ein vehementer Befürworter von Cannabis und schrieb ihm eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu. Seine Offenheit über den Cannabiskonsum, einschließlich eines Vorfalls, bei dem WWE's Vince McMahon ihn beim Rauchen erwischte, unterstreicht die komplexe Beziehung zwischen WWE und Marihuana. Das Unternehmen war bereit, das rebellische Image seines Charakters zu nutzen, hielt jedoch strenge Strafen für den tatsächlichen Cannabiskonsum aufrecht

Rob Van Dam (RVD) veranschaulicht weiter WWEs widersprüchliche Haltung. Bekannt für sein Gegenkultur-Image wurde RVD im Ring gefeiert, sah sich jedoch außerhalb des Rings harten Strafen gegenüber. Nachdem ein Verkehrsstopp seinen Besitz von Marihuana aufdeckte, suspendierte ihn die WWE und entblößte ihn seiner Titel, wodurch er von einem gefeierten Champion zu einer unternehmerischen Haftung wurde. Dieser Vorfall hebt die Spannung zwischen dem vermarkteten Image der Rebellion der WWE und ihren restriktiven Unternehmensrichtlinien hervor

In den letzten Jahren hat die WWE Fortschritte gezeigt, indem sie Marihuana von ihrer Liste verbotener Substanzen gestrichen hat, was einen signifikanten Wandel von ihren früheren Bestrafungsmaßnahmen darstellt. Diese Veränderung spiegelt einen breiteren gesellschaftlichen Wandel hin zur Akzeptanz von Cannabis wider. Allerdings könnte die Fusion mit der UFC, die weiterhin strenge Anti-Doping-Vorschriften für Cannabis durchsetzt, potenzielle Herausforderungen mit sich bringen. Die unterschiedlichen Richtlinien innerhalb der WWE und der UFC könnten zu zukünftigen Konflikten führen, insbesondere angesichts der inszenierten Natur der WWE im Vergleich zum wettbewerbsorientierten Format der UFC

Trotz dieser Veränderungen bleibt die Wrestling-Community wachsam. Der Einfluss von Persönlichkeiten wie Paul „HHH“ Levesque, der für seinen Straight-Edge-Lifestyle bekannt ist, könnte die sich entwickelnden Richtlinien der WWE beeinflussen. Darüber hinaus fügen politische Verbindungen, wie die zu Linda McMahon, eine weitere Ebene der Komplexität zur Haltung der WWE gegenüber Cannabis hinzu. Während das Unternehmen diese Dynamiken navigiert, bleibt die Frage, ob diese Veränderungen einen echten kulturellen Wandel darstellen oder lediglich eine Veränderung der Wahrnehmung sind

Share

https://oglab.com/de/news/wwes-komplexe-beziehung-zu-cannabis-eine-reise-von-bestrafung-zu-akzeptanz-0c46108d